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"Der Vorsprung ist sicherlich zu groß!"

Marcus Grönholm glaubt im Gegensatz zu seinem Beifahrer Timo Rautiainen nicht mehr daran, dass er Sébastien Loeb in der WM noch abfangen kann.

Marcus, Glückwunsch zu Platz drei. War der Regen am Freitag dein größtes Problem hier? Hättest du ständig die richtigen Reifen für die jeweiligen Bedingungen gehabt, hättest du dann die Citroëns im Kampf um den Sieg angreifen können? Es gab einen Kampf mit Toni Gardemeister, wie schwierig war der für dich?

Marcus Grönholm: Wir waren am Freitag im Regen nicht gut, als wir die falschen Reifen gewählt hatten. Wir waren für diese Bedingungen nicht gut vorbereitet und daher fehlte mir das Vertrauen, wirklich schnell zu fahren. Mit den richtingen Reifen wären wir näher dran gekommen, aber nicht zwei oder drei Minuten.

Wenn es für euch gut lief, wart ihr sehr schnell, aber ihr wart auch einige Male neben der Strecke. Was war die haarigste Situation für euch?

Timo Rautiainen: Bereits auf der ersten WP gab es so viele haarige Momente, dass ich den ganzen Abend brauchen würde um sie alle aufzuzählen. Die schlimmste Situation war wohl auf Erzweiler, wo Marcus versuchte, einem Stein auf der Strecke auszuweichen und wo wir 100 oder 200 Meter durch einen Acker pflügten und zwei Schlaglöcher trafen, bevor wir zurück auf die Strecke kamen. Ich bin froh, dass diese Rallye zu Ende ist und dass wir es bis ins Ziel geschafft haben.

Marcus, was erwartest du von Finnland und von der Meisterschaft?

Marcus Grönholm: Finnland wird ein harter Kampf wo Mikko [Hirvonen, d. Red.] auch gute Chancen hat. Was die Meisterschaft angeht, nein, ich glaube nicht, dass unsere Chancen gut sind, aber man weiß nie. Sicherlich ist Sebs Vorsprung zu groß um ihn noch einzuholen.

Timo, was glaubst du? Ist alles vorbei?

Timo Rautiainen: Nein, es ist nicht unmöglich, aber wir müssen zunächst mal aufholen.

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