RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

29,8 Sekunden vor Sordo - Stohl mit einem Fuß auf dem Podium

In Führung unverändert die Ford-Piloten Grönholm und Hirvonen - Stohl konnte vor den letzten Prüfungen Platz 3 weiter absichern, liegt 29,8 Sekunden vor Sordo.

Michael Noir Trawniczek

In der Nacht auf Sonntag und auch kurz vor dem Start der morgendlichen SP 12 gab es weitere Niederschläge, die Straßen waren dementsprechend schlammig. Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen hinderte das nicht daran, gleich wieder die Pace vorzugeben - selbst wenn Grönholm laut eigener Aussage "nur noch die Prüfungen für nächstes Jahr abcheckt". Der Finne markierte auf allen der drei am Sonntagmorgen absolvierten Sonderprüfungen die Bestzeit, er führt nun 55,5 Sekunden vor seinem Stallkollegen.

Manfred Stohl und Ilka Minor, auf dem hervorragenden dritten Zwischenrang gelegen, führten zunächst einen harten Kampf gegen den auf Platz vier lauernden Kronos-Fahrer Dani Sordo, der seinen Rückstand hartnäckig auf gefährlichen 15 Sekunden halten konnte, ehe "Stohlito" auf der legendären "Whaanga Coast"-Prüfung all sein Können einsetzte und mit der drittschnellsten Zeit den Vorsprung auf Sordo verdoppeln konnte. "Ich habe es nicht so nass erwartet, aber die Reifen waren gut, es gab kein Problem", freute sich der Wiener. Im Grunde steht Manfred Stohl bereits mit einem Fuß auf dem Siegerpodest - nur ein Fahrfehler, eine falsche Reifenwahl oder ähnliches könnte den zweiten Podestplatz in Folge noch verhindern.

Am Morgen noch war zu befürchten, dass auch Xavier Pons im zweiten Kronos-Xsara zu einer ernsthaften Gefahr für den Traum vom dritten Podestplatz in dieser Saison werden könnte. Der Spanier lag nach SP 13 nur noch rund sechs Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Doch dann passierte es: "Ich habe mich auf zur Mitte der Whaanga Coast-Prüfung gedreht, es war so eng, dass ich beim Reversieren viel Zeit verloren habe." Pons liegt vor den letzten drei Prüfungen als Fünfter 9,4 Sekunden hinter seinem Kronos-Stallkollegen Sordo.

1:45 Minuten hinter Pons belegt Petter Solberg den sechsten Gesamtrang - der Subaru-Pilot durfte sich über einen problemlosen Sonntagmorgen freuen, beendete die Prüfungen auf den Plätzen 3, 4 und 4. Valentino Rossi rückte weiter vor auf den 12. Gesamtrang.

Ab 12.03 Uhr Ortszeit (1.03 Uhr MEZ) werden die drei am Morgen absolvierten Prüfungen noch einmal befahren, um 12.59 Uhr Ortszeit (1.59 hr MEZ) bildet die zweite Befahrung der "Whaanga Coast"-Prüfung den Abschluss der Neuseeland-Rallye.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Neuseeland

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“