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Grönholm führt, starker Sordo

Auch in der zweiten Sonderprüfung fuhr Marcus Grönholm (Ford) Bestzeit vor Weltmeister Loeb und einem starken Daniel Sordo. Stohl 14., Aigner 15.

Michael Noir Trawniczek

Dort, wo die Rallye-Elite seit heute Morgen um WM-Punkte kämpft, im spanischen Katalunien, ist Daniel Sordo aufgewachsen - der Junioren-Weltmeister fühlt sich bei seiner Heim-Rallye offenbar pudelwohl.

In der zweiten Sonderprüfung fehlten dem Spanier in seinem privaten Citroen Xsara - wieder mit dem erfahrenen Marc Märtin auf dem Co-Pilotensitz unterwegs - nur 1,8 Sekunden auf Weltmeister Sébastien Loeb im Kronos-Xsara sowie exakt drei Sekunden auf Bestzeithalter Marcus Grönholm. Sordo konnte in SP 2 dem Ford-Werkspiloten und Grönholm-Stallkollegen Mikko Hirvonen 5,5 Sekunden abknöpfen, belegt in der Gesamtwertung Platz 4 hinter Grönholm, Loeb und Hirvonen. Auf den Finnen fehlen Sordo insgesamt nur 1,2 Sekunden. Winkt ein Podestplatz?

Subaru-Speerspitze Petter Solberg, der ebenfalls einen Podestplatz anstrebt, fuhr in der 24,1 Kilometer langen zweiten Sonderprüfung die fünftschnellste Zeit. Dahinter Alexandre Bengue im privaten Peugeot 307 WRC, Xavier Pons im zweiten Kronos-Citroen, der Tscheche Jan Kopecky im Skoda Fabia sowie M-Sport Ford-Pilot Jari-Matti Latvala. Shakedown-Bestzeithalter Franc Duval (Skoda Fabia WRC) fuhr die zehntschnellste Zeit, ist Gesamt-Elfter.

Die beiden Österreicher Manfred Stohl (OMV) und Andreas Aigner (Red Bull Skoda) belegten die Ränge 14 und 15. Stohl, der am Wochenbeginn einen schweren Unfall wegstecken musste, belegt nun auch in der Gesamtwertung den 14. Rang, Aigner direkt hinter ihm auf Gesamtrang 15.

Um 12.33 Uhr wird die am Morgen befahrene Sonderprüfung "Querol 1" noch einmal unter die Räder genommen.

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