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"Das Gefühl war sofort wieder da"

Manfred Stohl hat das neue Peugeot 307 WRC beim Shakedown eingefahren und zeigt sich zufrieden, wenngleich er für die Rallye nicht allzuviel erwartet.

Manfred Stohl und Ilka Minor haben drei Tage nach ihrem Testunfall am Montag wieder unter Rennbedingungen trainiert. Das OMV Duo absolvierte am Donnerstag drei Runden beim 4,34 Kilometer langen Shakedown zur „Movistar RallyRACC Catalunya“.

Dabei erzielten die Österreicher, die beim vierten Lauf zur FIA World Rally Championship nur in der Fahrerwertung an den Start gehen, mit 2:35,5 Minuten die 13. Zeit. Dabei stand jedoch der Funktionstest des Peugeot 307 WRC im Vordergrund. Der Bolide wurde in nur 48 Stunden bei Bozian-Racing rennfertig gemacht und nach Spanien gebracht.

Renntest bestanden

Nach den beiden Trainingstagen war es für das OMV Peugeot Norway World Rally Team am Donnerstag besonders wichtig vor dem Start der Rally nochmals unter Rennbedingungen zu testen. Das ist beim Shakedown auch bestens gelungen. Drei Mal absolvierten Manfred Stohl und Ilka Minor die 4,34 Kilometer lange Asphaltprüfung.

Die Zeit war nebensächlich, da vor allem das neue Peugeot 307 WorldRallyCar eingefahren werden musste. Bozian Racing hat den Ersatzboliden in nur 48 Stunden rennfertig gemacht, bevor er pünktlich zum Shakedown in Spanien angeliefert wurde.

Stohl: „Das Gefühl war sofort wieder da, der Unfall ist vergessen. Der neue Peugeot ist in einem perfekten Zustand. Jetzt freuen wir uns schon auf die Rallye.“

Herausforderung: Reifenwechsel

Die größten Probleme sehen Manfred Stohl und Ilka Minor beim Reifenwechsel. Minor: „Wenn wir zwischen den Sonderprüfungen die Räder von vorne nach hinten umstecken wird der Brustkorb sehr schmerzen. Aber da müssen wir durch. Im Auto ist prinzipiell alles in Ordnung und es wird von Tag zu Tag besser.“

Damit visiert OMV Pilot Stohl auch einen Top-8-Platz an. Stohl: „Wenn wir anfangs langsamer sind, dann liegt das sicher nicht am Unfall, sondern an der Tatsache, dass wir hier seit fünf Jahren nicht gestartet sind. Viele der Top-Piloten sind diese Rally vor sechs Monaten gefahren. Das ist ein großer Vorteil. Wir schauen uns die ganze Sache einmal an.“

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