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Duval im Windschatten von Loeb, Hirvonen mit Bestzeit

Francois Duval liegt nur noch 3 Sekunden hinter Sébastien Loeb, die Bestzeit fuhr Mikko Hirvonen. Wieder Bremsprobleme bei Manfred Stohl (11.). Baumschlager liegt nach dem Reifenschaden auf SP 3 auf dem 9. Platz der Gruppe N.

Michael Noir Trawniczek

In der Mittagspause stieg ein zufriedener Francois Duval aus seinem Citroen Xsara, der ehemalige Citroen-Werkspilot lag nur 5,8 Sekunden hinter Sébastien Loeb auf dem zweiten Gesamtrang - auf der ersten Prüfung des Nachmittags legte der Belgier noch ein Schäuferl nach. Weil sich Weltmeister Loeb bei der Reifenwahl vertan hatte, konnte Duval den Rückstand auf drei Sekunden verkürzen.

Duval und Loeb belegten hinter dem Finnen Mikko Hirvonen die Ränge zwei und drei, Marcus Grönholm fuhr die viertschnellste Zeit, konnte Dani Sordo in der Gesamtwertung überholen und so auf Rang drei vorrücken. Sordo jedoch fabrizierte gegen Ende der Prüfung einen 360 Grad-Dreher um die eigene Achse.

Mikko Hirvonen konnte die Bestzeit einfahren, obwohl er eine Abzweigung verpasst hatte. Mit seiner Bestzeit konnte Hirvonen in der Gesamtwertung Subaru-Werkspilot Petter Solberg überholen - die beiden belegen die Ränge fünf und sechs. Auf Rang sieben weiterhin Toni Gardemeister ("Es war sehr rutschig und schlammig") in einem privaten Citroen Xsara - dahinter Pons, Kopecky und Latvala.

Am Xsara von Manfred Stohl gibt es immer noch Probleme. Im Mittagsservice wurden die Bremsscheiben ausgetauscht, die Delle an der Seite von Ilka Minor wurde wieder "ausgeklopft", die Wienerin berichtete gegenüber motorline.cc: "Der Einschlag hat nicht weh getan - aber wir haben uns schwer getan, den richtigen Rhythmus zu finden." Nach der zweiten Durchfahrt der SP "Ruwertal/Fell" vermeldete Stohl: "Das Kühlsystem der Bremsanlage arbeitet nicht." So war abermals nur die 12. Zeit möglich - in der Gesamtwertung belegen Stohl und Minor den elften Rang.

Raimund Baumschlager rutschte vor dem Mittagsservice auf Rang 12 der Gruppe N ab, nachdem ihn auf SP 3 ein Reifenschaden ereilte. Auf der vierten Prüfung konnte sich der Mitsubishi-Pilot auf Rang neun der Gruppe N vorarbeiten.

Um 16.30 Uhr wird die 23,04 km lange SP "Grafschaft Veldenz" gestartet, um 17.13 Uhr wird dann noch einmal die 21,47 km lange SP "Schönes Moselland" befahren.

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