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„Alte Liebe“ zu Weinbergen und Panzerplatte wieder erwacht

Raimund Baumschlager wird in Deutschland nach neun Jahren Pause wieder einen WM-Lauf bestreiten, er ist gespannt auf den internat. Vergleich.

Raimund Baumschlager kehrt nach neunjähriger Pause wieder in die Rallye-WM zurück. Der Oberösterreicher, der zuletzt 1998 bei der Rallye of Great Britain im Einsatz war und mit einem VW Golf KitCar den 7. Patz belegt hatte, startet mit seinem BRR Mitsubishi Evo IX bei der ADAC Rallye Deutschland vom 17. bis 19. August.

Nicht nur die durch das Bundesheer bedingte Absenz von Andreas Aigner ist der Grund für das Comeback in der Rallye-Weltmeisterschaft, auch die besondere Beziehung Baumschlagers zur Deutschland Rallye spielt dabei eine große Rolle.

Der Rosenauer nutzt das „Sommerloch“ in der österreichischen Meisterschaft zum internationalen Vergleich. Der 10. WM-Lauf der Saison ist zugleich der 4. Lauf zur Deutschen Meisterschaft.

Dazu kommt Baumschlagers alte Liebe zur Deutschland-Rallye, die aus Hunsrück-, Deutschland-, und Saarland-Rallye zusammengewürfelt wurde und die er seinerzeit als VW-Werksfahrer auch bestritten hatte.

2001, bei der WM-Generalprobe konnte der Remus-Pilot mit seinem Beifahrer Klaus Wicha einen sensationellen Erfolg landen. Platz 2 hinter Sieger Philippe Bugalski, der mit diesem Erfolg die französische Siegesserie des Citroen Xsara und Sebastien Loeb in Deutschland einläutete.

Baumschlager hatte damals mit dem privaten Red Bull Ford Focus WRC Francois Delecour im stärkeren Werksauto in einem dramatischen Sekunden-Duell besiegen und auch Marcus Grönholm im Peugeot WRC hinter sich lassen können.

„Ich bin immer sehr gern in Deutschland gefahren, die schnellen Prüfungen in den Weinbergen, die Hunsrück-Prüfungen mit der schwierigen Panzerplatte sind für mich unvergessliche Erlebnisse in meiner Karriere.“

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