RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kampfansage von Loeb

Weltmeister Sébastien Loeb sagt WM-Leader Marcus Grönholm den Kampf an - bei der Deutschland-Rallye möchte der Citroen-Pilot den Spieß umdrehen.

Der Auftakt zur zweiten Halbzeit der Rallye-Weltmeisterschaft in Finnland ging klar an Ford: Tabellenführer MarcusGrönholm (Finnland) gewann, und hinter ihm sorgte beim Debüt des neuenFocus WRC 07 Stallgefährte Mikko Hirvonen für einen eindrucksvollen Doppelerfolg.

Dritter wurde Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb (Citroen). Der Franzose konnte damit zwar unverändert als Tabellenzweiter den Anschlusszum Finnen halten, aber der Rückstand wuchs von vier auf 13 Punkte.

Grönholm reist nun vollgetankt mit Selbstbewusstsein und gleich zweifach beflügelt nach Trier. Zum einen hat der amtierende Vizeweltmeister denAuftritt auf heimischem Terrain auf eindrucksvolle Weise genutzt, den Vorsprung auf seinen Rivalen Loeb zu vergrößern.

Zum anderen stellte er einen Rekord der Rallyelegende Hannu Mikkola ein: Der 39jährige Ford-Pilotkann nun gleichfalls auf sieben Siege in der Rallye über die Sprungkuppen rund um das mittelfinnische Jyväskylä zurückblicken, was in Finnland mehr zählt als anderswo Seriensiege in der Fußball-Championsleague.

75 Punkte,erreicht durch vier Siege in den bisher neun Rallyes der laufenden Saison, sowie zwei zweite, ein dritter und ein vierter Platz stehen nun auf dem Konto des Weltmeisters von 2000 und 2002.

Vier Siege, zwei zweite Plätze sowie ein dritter Rang, aber auch zwei Ausfälle lautet die Saison-Zwischenbilanz von Sébastien Loeb, der sich mit 62 Punkten derzeit in der ungewohnten Rolle des Jägers befindet, war er doch in seinen Weltmeisterjahren von 2004 bis 2006 immer der von der Konkurrenz vergeblich Gejagte.

Der 33jährige Elsässer mit Wohnsitz in der Schweiz gibt sich gleichwohl angriffslustig und will nach der Niederlage auf finnischem Schotter auf den Asphalt-Prüfungen der ADAC Rallye Deutschland zur Attacke blasen. „Ein dritter Platz war nun wirklich nicht mein Traumergebnis, aber ich werde nun bei den Asphaltrallyes alles tun, um den Spieß umzudrehen.“ Das Gesetz der Serie spricht eindeutig zu seinen Gunsten, denn in Trier gab es seit 2002 immer nur einen Sieger: Sébastien Loeb.

Die Hoffnungen von Subaru-Pilot Petter Solberg, mit dem seit Saisonbegin nnicht ganz unproblematisch laufenden Impreza endlich in der Rückrunde ein Wörtchen beim Kampf um die Siege mitzureden, erfüllte sich auch in Finnland nicht.

Obwohl Teamkollege Chris Atkinson sein Auto auf Platz vier ins Ziel brachte, stellte Solberg den Impreza am zweiten Rallyetag mit dem Verdikt „unfahrbar“ ab und hofft nun, bis zum Start in Trier bei Tests die Ungereimtheiten im Fahrwerk aufspüren und abstellen zu können.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Deutschland

- special features -

Weitere Artikel:

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…