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Deutschland bleibt das "geloebte Land"

Sébastien Loeb bleibt in Deutschland ungeschlagen. Mit dem sechsten Sieg in Trier konnte er den Vorsprung von Grönholm auf 8 Punkte reduzieren.

"Mit einem Vorsprung von 37,8 Sekunden auf Marcus Grönholm gab es keinen Grund, irgendwelche Risiken auf uns zu nehmen", erklärt Sébastien Loeb, der mit seinem sechsten Sieg bei der Deutschland-Rallye seinen Titel als "König von Deutschland" untermauerte - seit dem Erhalt des WM-Status im Jahr 2002 konnte der Franzose in den Straßen rund um die Stadt Trier von niemandem geschlagen werden.

Es klingt einfach, wenn Loeb erzählt: "Wir haben stets ein Auge auf unsere Konkurrenten geworfen und unsere Pace an sie angepasst. Mit Francois Duval in seinem Windschatten konnte Marcus nicht nachlassen und wir mussten sehen, dass er uns nicht zu nahe kam. Eine solche Situation ist niemals leicht, denn du riskierst stets, dass du aus dem Rhythmus fällst. Zur selben Zeit bedeutet es natürlich, dass du in Führung liegst - was immer schön ist."

Der 33. Sieg in der Weltmeisterschaft hat für Sébastien Loeb eine besondere Bedeutung: "Es ist immer schön, hier zu gewinnen. Die Rallye liegt nahe an meiner Heimatregion Alsace und ich habe hier 2002 meine erste WM-Rallye gewonnen - daher ist es schon etwas ganz spezielles."

Citroen-Teamchef Guy Fréquelin erklärte: "Für Sébastien Loeb und seinen Kopiloten Daniel Elena ist es der sechste Sieg bei sechs Starts hier in Trier. Das ist ein neuer Rekord - und all Male haben sie in einem Citroen gewonnen. Zudem hat Philippe Bugalski die Deutschland-Rallye gewonnen, bevor sie den WM-Status erlangt hat."

Fréquelin fügte hinzu: "Unser Hauptkonkurrent wurde uns diesmal nie wirklich gefährlich und der C4 hat sein Potential auf Asphalt demonstriert. Sébastien konnte den Punkterückstand auf Marcus Grönholm verringern - es war also ein sehr zufriedenstellendes Wochenende."

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