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Stohl endgültig aus dem Rennen

Manfred Stohl beendete die Deutschland-Rallye wegen eines Motorschadens - eine Fortsetzung der Rallye unter "SupeRally" ist nicht möglich.

Michael Noir Trawniczek
Foto: McKlein

Der Ausfallsgrund von Manfred Stohl bei der Deutschland-Rallye steht fest. OMV Kronos Citroen-Teamchef Marc van Dalen bestätigte: "Es war der Motor, ein Motorschaden. Manfred Stohl trifft keine Schuld."

Passiert ist es auf der neunten Wertungsprüfung, nach elf Kilometern. Manfred Stohl und Ilka Minor mussten bei ihrem Fahrzeug verweilen, bis der Team-LKW das Auto aus dem Gelände der Sonderprüfung abholen konnte - zurzeit sind weder Fahrer noch Auto im Servicepark eingelangt.

Sicher ist jedoch bereits: Laut Reglement der FIA besteht keine Möglichkeit, die Rallye am Sonntag unter dem "SupeRally"-Reglement fortzusetzen. Das Aggregat wurde bereits bei der Finnland-Rallye verwendet - bei der nächsten WM-Rallye in Neuseeland, die vom 31. August bis zum 2. September stattfindet, wird also ungestraft ein neuer Motor zum Einsatz kommen. Selbst wenn der Motor in Deutschland erst seinen ersten Einsatz absolviert hätte, wäre der Einbau eines neuen Aggregats nach einer Aufgabe straffrei möglich gewesen.

Die Deutschland-Rallye stand für den Wiener und seine Kärntner Kopilotin von Anfang an unter keinem guten Stern: Am Freitagmorgen fand Stohl keinen Rhythmus, dann krachte er mit der Beifahrerseite gegen eine Eisenstange, am Nachmittag stellten sich zudem Bremsprobleme ein. Für den Samstag hoffte Stohl, der zum Zeitpunkt seines Ausfalls auf Rang zehn lag, wieder in den Rhythmus zu kommen. Nach dem Totalausfall des Wieners ruhen die Hoffnungen des Kronos-Teams auf Francois Duval - der Sensationsmann der ersten Etappe liegt belegt nach der 10. von 19 Wertungsprüfungen den dritten Gesamtrang.

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