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WRC: Schweden-Rallye Team Zellhofer Racing 2015

Schon die Besichtigung ist selektiv

Derzeit herrschen vor dem WM-Lauf perfekte winterliche Bedingungen: Eis und Schnee sowie ein strenger Zeitplan fordern Zellhofer/Kachel.

Foto: Team Zellhofer Racing

Am Dienstag haben Max Zellhofer und Co-Pilot Andre Kachel sechs der insgesamt neun verschiedenen Sonderprüfungen, die auf schwedischem Territorium gefahren werden, besichtigt. Am Mittwoch folgen die restlichen Prüfungen, die in Norwegen auf dem Programm stehen. Dabei versuchte Max Zellhofer, sich an einzelne Prüfungen zu erinnern, die er vor 17 Jahren, bei seinem ersten Start in Schweden, absolviert hatte:

"Leider habe ich keinen einzigen Streckenteil von damals erkennen können. Da ist einfach zu viel Zeit vergangen. Wir mussten am ersten Besichtigungstag bereits um 5.30 Uhr Früh auf die Strecke fahren, um den sehr engen Zeitplan ordnungsgemäß bewältigen zu können. Danach war es nur möglich, jeweils eine Prüfung aufzuschreiben und danach noch einmal drüberzufahren, um das Ganze zu kontrollieren. Die Prüfungen sind schnell und weisen viele Kurven auf; das heißt, wir müssen einen wirklich exakten Schrieb haben, um keine Fehler zu machen. Darüber hinaus werde ich mich auf die Schriebansage von Andre voll verlassen."

Der Zustand der einzelnen Streckenabschnitte darf als ideal bezeichnet werden. Es gibt durchwegs Schneefahrbahnen mit einer Schneehöhe von 20 bis 30 Zentimeter. Dazwischen ist es an einigen Stellen natürlich auch besonders eisig. Die Temperaturen liegen bei -5 bis -6 Grad. Ähnliche Verhältnisse herrschen auch am zweiten Besichtigungstag in Norwegen.

Die Servicemannschaft von Zellhofer Racing ist mit dem Suzuki Swift S1600 bereits per Achse im Servicepark in Hagfors eingetroffen und hat den vorgesehenen Platz bezogen. Man wird bei der Schweden-Rallye auf Pirelli-Reifen starten. Es sind 15-Zoll-Räder mit Spikes, die einen 15-mm-Überstand aufweisen. Es gibt nur diese Räder, das allein erleichtert die Aufgabe etwas.

Am Donnerstag steht bereits am Vormittag der Shakedown auf dem Programm, am Abend wird die Rallye dann in Karlstad mit der ersten Sonderprüfung gestartet. Für Max Zellhofer, dem die Teilnahme an diesem WM-Lauf anlässlich seines 50. Geburtstages von seinen Freunden größtenteils geschenkt wurde, gilt auch nach der Besichtigung die Devise: "Einfach viel Spaß zu haben, so wenig als möglich Fehler zu machen und, wenn es geht, den Wagen am Sonntag ins Ziel zu bringen."

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