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WRC: Schweden-Rallye

Ogier nutzt seinen Vorteil

Duell an der Spitze der Schweden-Rallye : Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala setzen sich vom Feld ab – Solberg/Minor auf P12 – Zellhofer auf P40.

Michael Hintermayer

Die erste Startposition war am heutigen Vormittag für Sebastien Ogier kein Nachteil. Obwohl der Volkswagen-Pilot die fünf Prüfungen des heutigen Vormittags eröffnen musste, konnte er sofort die Führung übernehmen und diese auch behaupten. Lediglich auf der vierten Sonderprüfung musste er sich seinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala geschlagen geben. Während bei Ogier alles wie am Schnürchen lief, sucht Latvala seinen Zeitverlust bei sich selbst: „Ich war im ersten Run zu vorsichtig, beim nächsten Mal werde ich schneller sein.“

Ogier führt mit einem Vorsprung von 9,1 Sekunden vor Latvala. Andreas Mikkelsen rundet die VW-Dreifachführung mit einem Rückstand von 10,5 Sekunden auf Latvala ab. 2,4 Sekunden hinter Mikkelsen folgt Mads Östberg im Citroen DS3 WRC. „Das erste Auto scheint im Vorteil zu sein, die Strecke bietet mehr Grip. Ich bin soweit zufrieden. Wir liegen dicht hinter Mikkelsen und sind nicht so weit weg von den anderen VW-Piloten“, so Östberg.

Bester Hyundai-Pilot ist wie erwartet Thierry Neuville auf dem vierten Platz, doch der Belgier hat bereits einen Rückstand von 36,8 Sekunden auf den Führenden Ogier. „Es lief nicht schlecht, aber die Zeiten waren miserabel.“ Kris Meeke verlor durch einen Dreher auf SP3 Zeit und findet sich auf dem sechsten Rang wieder: „Ich habe rund 20 Sekunden verloren. Es passierte bei hoher Geschwindigkeit", berichtet der Citroen-Pilot. „Ich habe eine Schneebank berührt und drehte mich um 360 Grad. Für mich ist das alles neu. Das gehört zur Lernkurve hinzu." Meeke ist zum zweiten Mal mit einem WRC-Boliden in Schweden am Start. Dahinter folgt M-Sport-Youngster Elfyn Evans, der sich bisher aus allen Missgeschicken herausgehalten hat und fehlerfrei gefahren ist. Allerdings ist sein Rückstand schon auf eine Minute angewachsen.

Ott Tänak liegt auf dem achten Rang, gefolgt von Robert Kubica. Die verschneiten Straßen sind nicht das Terrain von des Polen. Der ehemalige Formel-1-Pilot hat nach drei Prüfungen schon mehr als eine Minute Rückstand auf den Führenden. In „Torsby 1“ verliert er nach einer Bekanntschaft mit einer Schneebank viel Zeit: „Die Sicht war in einer Senke schlecht", schildert der Pole. „Ich konnte deshalb die Abzweigung nicht sehen. Deshalb musste ich reversieren."

Hayden Paddon belegt den elften Rang, gefolgt von einem etwas ratlosen Henning Solberg: „Ich weiß nicht, wo ich die Zeit verliere. Das Auto ist gut, also muss es an mir liegen.“ Solberg und seine österreichische Copilotin Ilka Minor trennen zwei Sekunden von Paddon. Martin Zellhofer und Andre Kachel konnten am heutigen Vormittag drei Plätze gutmachen und liegen auf dem 40. Rang der Gesamtwertung.

Nun steht ein Regrouping auf dem Programm. Die Fahrer dürfen Reifen wechseln, aber es gibt keine Service-Crews, die an den Boliden arbeiten dürfen. Die Nachmittagsschleife beginnt um 13:27 Uhr. Die heute bereits absolvierten Prüfungen Kirkenaer, Finnskogen, Rojden und Torsby werden auf dem Weg zurück nach Schweden in umgekehrter Reihenfolge gefahren.

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Zellhofer nach Tag 1 Zellhofer nach Tag 1 Zellhofer nach SP 1 Zellhofer nach SP 1

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