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20. Rallyesprint

Kleines Auto, große Gegner

Mit einer sensationellen Fahrt bei der Castrol-Rallye machte Thomas Steinmayer auf sich aufmerksam, beim Rallyesprint könnte ähnliches gelingen.

Wie haben nicht alle den Atem angehalten, als in der Challenge-Wertung der zuletzt stattgefundenen Castrol-Rallye auf einmal der 1300er-Suzuki von Thomas Steinmayer und Gernot Wagner vorne gelegen war. Einziger Gegner war Franz Auer Junior, der sich erst gegen Ende gegen den Badener Suzuki-Fahrer durchsetzen konnte. Den Rest der Gegner deklassierte er geradezu. Zweifellos eine Demonstration von fahrerischer Klasse.

Optimismus ist also angebracht, wenn der Kumpel von Andreas Hulak, der sich trotz der Heldentat bei der Jänner-Rallye 2002 kaum einen Rallyestart leisten konnte, jetzt beim BRK-Rallyesprint groß aufspielen will. Denn das ist ja bekanntlich eine ausgesprochene Fahrerstrecke, und nicht zufällig treten gerade dort bislang Unbekannte oder Unbeachtete verstärkt ins Rampenlicht.

Logischer Gegner von Thomas Steinmayer und Gernot Wagner werden vor allem Michael Klotz und Christoph Eichhorner mit dem Skoda Favorit sein, es könnte sich da ein hochkarätiges Duell ergeben. Möglicherweise eines, bei dem gar einige stärkere Wagen alt aussehen werden, wie das halt so ist, wenn beherzte Fahrer mit unterlegenem Material zeigen, „wia ma mit da Goaß ockat“. Die Rallyesprint-Strecke bietet dafür die idealen Rahmenbedingungen.

Alles in allem sind die Voraussetzungen für das Team Steinmayer/Wagner, sich in Szene zu setzen, als günstig einzuschätzen. Was ihm angesichts der bisher wenigen Starts im Verhältnis zu den dabei erbrachten Leistungen noch zu wünschen wäre: Dass ihm von Publikum, Medien und Sponsoren jenes Maß an Interesse und Aufmerksamkeit zuteil wird, wie es angesichts solcher Ergebnisse angebracht wäre. Denn auch von den Leistungen der „Kleinen“ lebt der Rallyesport im hohen Maß.

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