RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Turbulente zweite Etappe

Loeb (Citroen) mit Defekt out, Märtin (Ford) führt somit vor Sainz (Citroen), Probleme bei Grönholm und Rovanperä, Stohl endgültig out.

Die Mexiko-Rallye anzuführen, bringt scheinbar kein Glück. Nachdem Petter Solberg auch am zweiten Tag mit Fabelzeiten das Geschehen dominiert, die Zeitstrafe von insgesamt 5:40 Minuten - siehe Bericht in der rechten Navigation - aber nicht mehr aufzuholen ist, erwischt es nun den nächsten Leader.

Sebastien Loeb bleibt nach der sechsten Sonderprüfung mit einem Riss in der Ölwanne liegen, der Citroen-Pilot kann seine Siegesserie also nicht fortsetzen.

Nun liegt es an Markko Märtin, die Führung zu behalten, der Este liegt zur Halbzeit der zweiten Etappe 9,8 Sekunden vor Carlos Sainz (Citroen).

Pech hatten allerdings nicht nur Solberg und Loeb, auch die Peugeot-Piloten Marcus Grönholm und Harri Rovanperä können ein Lied davon singen.

Wie bereits in Schweden, streikte nun auch in Mexiko die Servolenkung am Peugeot 307 WRC von Grönholm und warf den Finnen mit einem Rückstand von 4:21,6 Sekunden auf den sechsten Gesamtrang zurück.

Harri Rovanperä verlor auf SP 7 ganze 16:11 Minuten, die Ursache dafür ist ein Defekt an der Aufhängung.

Sehr flott unterwegs ist heute die Nummer zwei von Ford, Francois Duval markierte auf SP 6 hinter Petter Solberg die zweitschnellste Zeit, im Gesamtklassement bedeutet dies Rang drei für den jungen Belgier, 26,7 Sekunden hinter Teamkollege und Leader Märtin.

Mikko Hirvonen belegt Platz vier, gefolgt vom "bestraften" Teamkollegen Petter Solberg. Gilles Panizzi muss mit Platz sieben vorlieb nehmen, vor ihm liegt mit Jussi Valimäki der beste Privatier. Gigi Galli (Mitsubishi) ist nach einer Defekt-Serie mittlerweile endgültig ausgeschieden.

PWRC - Sola führt, Stohl endgültig draußen

An der Spitze der Production-Car-Wertung hat sich nicht viel getan, Daniel Sola (Mitsubishi) führt weiter vor Toshihiro Arai (Subaru) und Jani Paasonen (Mitsubishi).

Für Manfred Stohl ist die Mexiko-Rallye nach seinen Motorproblemen auf der ersten Etappe nun endgültig zu Ende, der Wiener muss laut offizieller Zeitnehmung nach einem Unfall auf SP 5 aufgeben. Wir warten noch auf eine Stellungnahme des OMV-Piloten.

Nicht mehr mit von der Partie ist auch Alister McRae, der wie auch Manfred Stohl nach einem Unfall in SP 5 aufgeben musste.

Drei Prüfungen stehen heute noch auf dem Programm, dabei werden SP fünf bis sieben zum zweiten Mal befahren. Die Zielankunft wird gegen 23:30 Uhr unserer Zeit erfolgen.

Zahlreiche neue Fotos der Mexiko-Rallye finden Sie hier

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Mexiko

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.