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Ein Finne und ein Österreicher in Mexiko

Das OMV World Rallye Team geht in Mexiko als WM-Leader an den Start, Paasonen und Stohl erwartet ein heißer Kampf in dünner Luft.

Mit der Corona Mexico Rallye (12.-14. März) wartet auf die Piloten des OMV World Rallye Teams eine Premiere in dünner Luft. Auf bis zu 3.000 m Seehöhe im Land der Azteken geht der heiße Kampf um WM-Punkte in die zweite Runde.

Nach dem Sieg in Schweden geht der finnische OMV Pilot Jani Paasonen als Führender der WM-Wertung in der seriennahen Klasse an den Start. Für Manfred Stohl lautet das Motto: Unbedingt punkten. Im Rallysport heißt es „first come – first serve“ – und ohne WM-Punkte startet man am Ende des Teilnehmerfeldes.

Stohl: „Das wäre für die nächste Rallye in Neuseeland – mein Lieblingslauf – ein enormer Nachteil, da ich bei den langen Sonderprüfungen immer wieder auf langsamere Mitbewerber auflaufen würde. So heißt es in Mexiko unbedingt punkten und nicht auf der letzten Rille fahren. Schließlich möchte ich auch noch meine Chancen in der P-WRC wahren.“

Herausforderung Höhenlage

Die große Unbekannte für viele Teams ist die Höhenlage des WM-Laufes. Höhen von 2.000 bis 3.000 Meter über dem Meeresspiegel erfordern eine komplett neue Einstellung des Motormanagements. Auch hier kann das OMV World Rallye Team auf die langjährige und internationale Erfahrung bauen. Für die Rallye-Tuner von Stohl-Racing ist „dünne Luft“ nichts Neues: bereits vor einigen Jahren wurde ein Mitsubishi für Mexiko aufgebaut. Und diese Einstellungen hat man sich gut gemerkt!

Eine Tatsache, von der natürlich auch Jani Paasonen profitiert. Sein Ziel ist klar: „Ich habe keinen allzu großen Druck, denn im Gegensatz zu Schweden gehe ich hier nicht als Top-Favorit ins Rennen. Dennoch möchte ich unter die ersten drei kommen und meine WM-Führung verteidigen. Wir haben in Schweden gezeigt, dass unsere Autos absolut konkurrenzfähig sind. Jetzt liegt es an uns, dies auch in Mexiko in Topresultate umzusetzen.“

OMV Rookie Sebastian Vollak pausiert in Mexiko. Der junge Deutsche, der gestern im engsten Familienkreis seinen 21. Geburtstag feierte (Vollak: „Aufregungen gibt es heuer sowieso genug.“), kann sich nur kurz ausrasten. Auf dem Programm steht Konditions- und Schottertraining in Österreich.

Vollak: „Leider hatte ich bislang keine Gelegenheit, auf Schotter zu trainieren. Doch für meinen nächsten Lauf in Neuseeland will ich bestens vorbereitet sein und das OMV Team gibt mir dafür die besten Voraussetzungen.“

Bereits am Donnerstag reiste OMV World Rally Teamchef Jürgen Bertl nach Mexiko. Er trifft alle Vorbereitungen, die den OMV Teams Manfred Stohl/Ilka Minor und Jani Paasonen/Sirkka Rautiainen das „Neuland“ so angenehm und problemfrei wie möglich machen sollen.

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