RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zuversicht bei Solberg und Hirvonen

Petter Solberg und Mikko Hirvonen freuen sich auf die Rallye-Premiere in Mexiko, die beiden Subaru-Piloten rechnen mit einem guten Abschneiden.

Die dritte Runde der Rallye-Weltmeisterschaft steht vor der Türe, der Sprung vom letzten Schauplatz Schweden zum nächsten Veranstaltungsort könnte kaum größer sein. Rund um das mexikanische Leon gilt es 15 Sonderprüfungen zu bestreiten, insgesamt stehen 1.040 Kilometer auf dem Programm. Damit kehrt die Rallye-WM nach einer Pause von 15 Jahren wieder nach Nord-Amerika zurück, auf die meisten Piloten wartet absolutes Neuland.

Die beiden Subaru-Piloten Petter Solberg und Mikko Hirvonen haben bei den ersten beiden Läufen in Monte Carlo und Schweden insgesamt zehn Punkte erobert, Subaru liegt damit derzeit an der vierten Stelle der Markenwertung. Mit acht Zählern auf dem Konto belegt Weltmeister Petter Solberg in der Fahrer-Wertung den vierten Platz, hinter Loeb (Citroen), Grönholm (Peugeot) und Märtin (Ford).

Nach Asphalt und Schnee wartet in Mexiko das erste reinrassige Schotter-Event auf Fahrer und Fans, die Boliden werden dabei auf bis zu 2.737 Meter Seehöhe geprügelt, die SP „Ortega – La Esperanza“ ist die höchstgelegene Prüfung der gesamten Saison.

Weltmeister Petter Solberg freut sich bereits auf den Ausflug nach Mexiko: „Schweden liegt bereits lange hinter uns, es freut mich, dass wir dort mit dem dritten Platz wichtige Punkte geholt haben. Mexiko sollte eine gute Rallye für uns werden, ich habe gehört, dass uns schönes Wetter und schnelle Prüfungen erwarten. Ich mag es auf jeden Fall, wenn der Kalender der Rallye-WM um neue Veranstaltungen erweitert wird.“

Allzu viel weiß der Norweger zwar noch nicht über die neue Rallye, dennoch zeigt sich der ehemalige Turnier-Tänzer optimistisch: „Ich werde zum ersten Mal nach Mexiko fahren. Meine Ingenieure haben sich die Beschaffenheit der Prüfungen bereits angesehen und ihr Report klingt ermutigend. Die Sonderprüfungen sind sehr unterschiedlich und das liegt mir, zudem ist der letzte Test sehr gut verlaufen.“

Mikko Hirvonen sieht die Sache ähnlich wie sein Teamkollege Solberg: „Mexiko ist eine für alle Piloten neue Rallye und wird sehr interessant werden. Ich weiß zwar nicht genau, was uns dort erwartet, aber die Infos und Fotos, die ich bis jetzt gesehen habe, schauen gut aus. Ich glaube es wird viel Spaß machen, in Mexiko zu fahren. Dadurch, dass die Rallye neu ist, habe ich vielleicht einen kleinen Vorteil im Vergleich zu den anderen Fahrern. Erfahrenere Piloten könnten möglicherweise kleinere Fehler machen, langsam werden sie aber nicht sein.“

Subaru-Teamchef David Lapworth sieht der Rallye mit gemischten Gefühlen entgegen: „Bei der Mexiko-Rallye kommt erstmals das neue Reglement zum Einsatz, vor allem im Hinblick auf die Reifenwahl wird das interessant werden. Früher hätten wir unzählige Reifen-Spezifikationen mitgenommen, dieses Mal mussten wir uns noch entscheiden, bevor wir überhaupt vor Ort waren, zudem dürfen pro Auto nicht mehr als 60 Pneus verwendet werden."

"Unser Team-Manager Paul Howarth war bereits im Vorjahr bei der Mexiko-Rallye und hat wertvolle Erfahrungen gesammelt. Für uns ist auch der erste Einsatz des neuen Impreza WRC 04 interessant, wir gehen davon aus, dass der Bolide schneller sein wird als das alte Modell.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Mexiko

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?