RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Grönholm gab kräftig Gas

Loeb konnte seine Führung ausbauen. Grönholm arbeitete sich vor auf Rang 2, knapp vor Hirvonen, dahinter Atkinson und Sordo. Stohl Sechster, Aigner abgeschlagen.

Michael Noir Trawniczek

Während Sébastien Loeb am Samstagvormittag "in aller Ruhe" seine Führung ausbauen konnte, legte WM-Leader Marcus Grönholm einen Zahn zu. Der finnische Ford-Werkspilot fuhr auf SP 9 noch die viertschnellste, auf SP 10 die zweitschnellste und auf SP 11 die schnellste Zeit. So konnte sich Grönholm von Rang fünf auf Rang zwei vorarbeiten - allerdings fehlen ihm auf den führenden Loeb 57,6 Sekunden.

Damit liegt der 39-jährige vor dem Mittagsservice nur eine Zehntelsekunde vor seinem Stallkollegen Mikko Hirvonen. Die Ford-Werkspiloten liegen also dicht hintereinander. Der große Verlierer heißt Chris Atkinson, dem - so scheint es - auch der brandneue Subaru Impreza WRC 2007 nicht wirklich helfen konnte. "Ich hatte ein gutes Gefühl, aber die Zeit stimmt einfach nicht", klagte Atkinson. So rutschte der Australier vom Podium - allerdings liegt er nur drei Sekunden hinter Hirvonen. 6,3 Sekunden hinter dem Subaru-Werksfahrer belegt Dani Sordo im zweiten Citroen C4 WRC den fünften Gesamtrang. Ein heißer Vierkampf um die Podestränge scheint für den Nachmittag garantiert.

Manfred Stohl und Ilka Minor rutschten auf Rang sechs ab - auf den vor ihm liegenden Dani Sordo fehlen dem Kronos Citroen-Piloten 37,5 Sekunden. Von hinten droht keine Gefahr: Jari-Matti Latvala liegt als Siebter über eine Minute hinter dem Österreicher. Über vier Minuten hinter seinem Stobart Ford-Stallkollegen zurück belegt Matthew Wilson den achten Rang. In Lauerstellung der private Markenkollege Gareth MacHale, dem nur 16,6 Sekunden auf Wilson fehlen.

Andreas Aigner konnte die Rallye fortsetzen - doch nach seinem gestrigen Motorproblem scheint der Mitsubishi-Pilot keine Chance mehr auf PWRC-Punkte zu haben. Vor dem Mittagsservice liegt Aigner auf Rang 14 der PWRC-Wertung - auf Rang acht fehlen ihm über zwanzig Minuten. Den erwähnten achten Rang belegt Stohl Racing-Schützling Stepan Vojtech, dessen Kollege Balasz Benik liegt auf Rang zehn.

Ab 13.07 Uhr Ortszeit (20.07 Uhr MEZ) werden die Prüfungen vom Vormittag noch einmal befahren - danach, als Abschluss der zweiten Etappe, werden wieder die beiden Superspecial-Prüfungen auf der Rennstrecke von León absolviert.

Stand nach SP 11

 1.  Loeb         Citroen       2:15:30.6
 2.  Grönholm     Ford          +    57.6
 3.  Hirvonen     Ford          +    57.7
 4.  Atkinson     Subaru        +  1:00.7
 5.  Sordo        Citroen       +  1:07.0
 6.  Stohl        Citroen       +  1:44.5
 7.  Latvala      Ford          +  2:55.7
 8.  Wilson       Ford          +  7:38.5
 9.  MacHale      Ford          +  7:55.2
10.  Higgins      Mitsubishi    + 11:46.5

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Mexiko

- special features -

Weitere Artikel:

Darunter befinden sich Ex-Europameister Franz Wurz, Herbert Grünsteidl u. Andy Bentza. Weltmeister Stig Blomqvist startet auf jenem Saab 96 V4, mit dem er seinerzeit gefahren ist

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.

WRC Rallye Portugal: Nach SP10

Ogier führt nach Fourmaux-Drama

Sebastien Ogier (Toyota) führt bei der Rallye Portugal nach einem Patzer von Adrien Fourmaux: Thierry Neuville (Hyundai) liegt auf Platz zwei nur 3,7 Sekunden zurück

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau Nothdurfter

Neues Erlebnis im Mai

Mit dem bevorstehenden nächsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge steht auch für Alfons Nothdurfter und Christian Roschker eine Fortsetzung ihrer Aktivitäten bevor. Sie führt zur Rally Vipavska Dolina in Slowenien.

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau

Die heiß geliebte Rally Vipavska Dolina!

13 Teams der Austrian Rallye Challenge reisen diese Woche in die slowenische Stadt Ajdovscina, wo mit der Rally Vipavska Dolina die dritte Rallye der ARC steigen wird. Die einzige Auslands-Rallye wird von den erwähnten Teams heiß geliebt - daher hat sie auch heuer ihren wohl verdienten Platz im neun Rallyes umfassenden ARC-Kalender.