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Genfer Autosalon: Facelift VW Passat VW Passat 2019

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Der VW Passat der achten Generation erfährt jetzt nach knapp fünf Jahren eine deutliche Auffrischung. Vor allem in Sachen Technik.

mid/rhu

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Der Passat ist ein Bestseller, das meistverkaufte Mittelklasse-Fahrzeug weltweit - ein stolzer Titel. Hierzulande ist er der Star unter den Firmen- und Flottenwagen. Mehr als 80 Prozent von Limousine und Variant werden nicht an Privatkunden verkauft. Das bedeutet, dass der Wolfsburger ganz spezielle Anforderungen bedienen muss. Eine günstige Gesamtkosten-Bilanz zum Beispiel. Und ausgeprägte Talente als Dauerläufer auf der Langstrecke.

An der Optik und am gesamten Packet änderte VW bei der Rundum-Revision so gut wie nichts. Kennern werden die schon aus dem Touareg bekannten Klick-Klack-LED-Leuchten für Brems- und Blinklicht auffallen, die für mehr Aufmerksamkeit bei den Hinterherfahrenden sorgen sollen.

Neu ist das komplett digitale Cockpit, das sich in mehreren Modi ganz nach Geschmack einstellen lässt. Auch die Bedienung des Touchscreens per Gesten, Sprache oder manuell kennt man aus dem Touareg, inklusive der Möglichkeit, die gewünschten Funktionen wie bei Smartphone-Apps durch drücken und schieben da zu platzieren, wo sie gewünscht werden.

Einen gewaltigen Sprung hat der Passat bei den Assistenzsystemen gemacht, die VW unter dem Überbegriff IQ.Drive zusammengefasst hat. So ist der Bestseller ab dem Vorverkauf im Mai 2019 als erster VW mit dem Travel Assist als nächste Stufe zum autonomen Fahren zu haben. "Teilautomatisiertes Fahren bis 210 km/h" ist laut VW das Ergebnis des Updates.

Dank des ebenfalls neuen kapazitiven Lenkrades reicht schon dessen Berührung aus, um die vorgeschriebene Überwachung des Systems zu bestätigen, der bisher nötige leichte Lenkeinsatz ist dadurch überflüssig. Bleibt dieses Signal zehn Sekunden lang aus, sorgt der "Emergency Assist" für einen kontrollierten Stopp - und zwar, wenn möglich, auf der rechten Spur oder dem Standstreifen, Warnblinkanlage inklusive.

Die Abstandsregelung wurde im Zuge der Überarbeitung schlauer. Sie integriert jetzt auch die Navigationsdaten und die Bilder der Verkehrszeichenerkennung, um die jeweils passende Geschwindigkeit einzustellen, etwa in Serpentinen, Kreisverkehren oder vor Kreuzungen.

Der Spurhalteassistent ist serienmäßig eingebaut, er berücksichtigt beispielsweise auch die Vorliebe des Fahrers für einen etwas links- oder rechtslastigen Kurs und besteht nicht auf der exakten Mittelposition.

Eine Premiere in einem VW-Modell ist der Ausweich-Helfer. Und auch das Licht wird dank LED-Matrix-Technik intelligenter. Noch eine Neuheit weist der Mittelklassler auf: Die Modelle mit adaptiver Dämpferregelung werden an eine längere Leine gelegt.

In der Einstellung individuell kann per Fingertipp je nach aktuellem Bedarf auch noch eine ganz besonders komfortable oder eine ganz besonders sportliche Abstimmung gewählt werden. Der Arteon lässt grüßen.

Die Akku-Kapazität beim 218 PS starken Plug-in-Hybrid namens "GTE" wurde um 31 Prozent auf 13 kWh erhöht, das sorgt für eine auf 55 WLTP-Kilometer vergrößerte rein elektrische Reichweite. Aus fünf Betriebsmodi wurden drei, nämlich E-Mode (rein elektrisch), GTE (sportlich mit voller Kraft) und Hybrid (automatischer Wechsel zwischen E- und TSI-Motor). An der Haushaltssteckdose ist der Akku in rund sechs Stunden wieder voll.

Außerdem in Angebot: drei Benziner mit 150 bis 272 PS und vier Diesel mit 120 bis 240 PS. Die etwas höhergelegte und grundsätzlich allradgetriebene Version Alltrack wird mit dem stärksten Benziner und mit den 190 und 240 PS starken Selbstzündern angeboten, jeweils mit 7-Gang-DSG.

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