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Mexiko weckt Neugier

Nach dem Besichtigungs-Stress freuen sich Manfred Stohl und Jani Paasonen auf den Start, die dünne Luft und die große Hitze machen die Sache nicht leicht.

Es ist fast nicht zu glauben, doch mit dem Start zur Rally Mexico lässt der Stress für die Piloten sogar ein wenig nach. Der Grund dafür: In nur zwei Tagen musste die Strecke von je 400 Sonderprüfungskilometer je zwei mal besichtigt werden.

Inklusive der Zwischenetappe sind es sogar über 1000 Kilometer pro Durchgang. Mit dem Fallen der Startflagge wird das Strecken-Pensum für das OMV World Rally Team mit Manfred Stohl (Aut) und Jani Paasonen (Fin) zwar kürzer, jedoch die Geschwindigkeit um einiges höher.

Das Thema nach dem Training war, wie schon in den vergangenen Tagen, vorgegeben. Mit welchem Lauf auf der Welt ist die Rally Mexico, die heue erstmals zur WM zählt, zu vergleichen? Und dabei gehen die Meinungen weit auseinander. Von Neuseeland über Afrika, Argentinien, Zypern und Griechenland ist alles drin.

OMV Pilot Manfred Stohl bringt es auf den Punkt: „Sie hat eine eigene Charakteristik. Die Höhenlage von 2-3000 Metern würde für Afrika sprechen, die schnellen Passagen für Neuseeland und die langsamen Kurven ähneln jenen in Griechenland. Es wird sicher sehr schwer, den richtigen Rythmus zu finden.“

Der 31 Jahre alte Österreicher zeigt sich zwar nicht überaus begeistert, dennoch sollten ihm laut OMV World Rally Team-Chef Jürgen Bertl die Verhältnisse liegen. Bertl: „Manfred wir am ersten Tag sicher nicht das volle Programm gehen, da er ein Resultat braucht. Ist er aber am Freitag mit von der Partie, dann kann er die P-WRC-Wertung sicher auch gewinnen.“

Ähnliches gilt für Jani Paasonen. Der finnische OMV Pilot, der nach seinem Sieg in Schweden die P-WRC-Wertung in der Weltmeisterschaft anführt, zählt dank seines Selbstvertrauens und Könnens ebenfalls zum engeren Favoritenkreis. Seine Befürchtungen sind eher wettertechnischer Natur. Paasonen: „Es ist enorm heiss. Das sind wir Nordländer nicht so gewöhnt. Doch darauf muss ich mich einstellen. Es können ja nicht alle WM-Läufe in Schweden oder Finnland stattfinden.“

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