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Paasonen gut unterwegs, neuerlich Pech für Stohl

Gemischte Gefühle im OMV World Rally Team, während Jani Paasonen um den Sieg kämpft, ist Manfred Stohl mit Motorproblemen ohne Chance.

Eigentlich hat die erste Auflage der Mexico Rally für das OMV World Rally Team ganz gut begonnen. Nach der ersten Sonderprüfung rangierte Jani Paasonen (Fin) auf Platz drei und Manfred Stohl (Aut) belegte trotz sehr vosichtigem Beginn den sechsten Zwischenrang.

Während es für den finnischen OMV Piloten in dieser Tonart weiterging, stellten sich beim 31 Jahre alten Wiener am Start der zweiten Wertungsprüfung Motorprobleme ein. So kennzeichnen nach dem ersten Tag Licht und Schatten das Ergebnis des OMV World Rally Teams. Paasonen auf Platz drei, Stohl nur auf Rang 13.

„Wenn du mit einem Sieg in der Tasche die nächste Rally bestreitest, gehst du gleich viel lockerer ans Werk“, erklärt Jani Paasonen. Und das finnische OMV Duo Paasonen mit Co-Pilotin Sirkka Rautiainen setzte diese Weisheit gleich in die Tat um.

Drei Sonderprüfungen lang hielt man sich fast vornehm zurück und suchte den richtigen Rythmus. Auf der letzten SP des Tages legte Paasonen dann die erste Bestzeit in der P-WRC auf den Schotter und resümierte zufrieden:

„Wir sind nur 30 Sekunden hinter Sola. Auf den langen Sonderprüfungen hier in Mexiko kann sich das Ergebnis von SP zu SP ändern. Wir wissen jedenfalls, dass wir um den Sieg mitfahren können und unser Auto absolut konkurrenzfähig ist.“

So positiv fällt die Drittelbilanz von Manfred Stohl natürlich nicht aus. Nach einem sehr vorsichtigen Beginn (Stohl: „Für mich stand an erster Stelle, dass ich Selbstvertrauen für die Rally tanke.“) belegte er dennoch nach der ersten Sonderprüfung den sechsten Platz.

Doch bereits beim Start zu SP 2 begannen für das österreichische OMV Duo Manfred Stohl und Ilka Minor die Probleme. Der Motor spielte nicht mehr mit und erlaubte lediglich Geschwindigkeiten um die 50 bis 60 km/h. Der Schaden konnte auch im Service nicht behoben werden und so stemmte sich Stohl auf SP 3 und 4 lediglich gegen den Ausfall. An Spitzenzeiten war aber nicht zu denken.

Stohl: „Wir verlieren auf den Sonderprüfungen bis zu vier Minuten auf die P-WRC-Bestzeit. Wir werden am Samstag alles mögliche versuchen, dass wir das Auto wieder halbwegs flott bekommen und mit guten Zeiten Selbsvertrauen tanken.“

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