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"Es ist schön, wieder oben auf dem Podium zu stehen"

Jubelstimmung um Team von Ford, mit den Plätzen eins - Marcus Grönholm und drei - Mikko Hirvonen - zeigt man sich mehr als zufrieden.

Marcus Grönholm/Timo Rautiainen haben am Steuer ihres Ford Focus RS-World Rally Cars die Rallye Griechenland gewonnen, den achten von 16 Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft.

Platz drei eroberte ihr junger Teamkollege Mikko Hirvonen gemeinsam mit Beifahrer Jarmo Lehtinen. Für den zweifachen Weltmeister Grönholm und das BP Ford World Rally Team war es nach Erfolgen bei der Rallye Monte Carlo und in Schweden bereits der dritte Sieg mit dem von Grund auf neu entwickelten Focus RS in diesem Jahr.

Während der Finne den für seinen besonders rauen Schotter gefürchteten Klassiker zum ersten Mal für sich entschied, durfte sich Ford seit 1977 (Björn Waldegaard/ Hans Thorszelius, Ford Escort) zum elften Mal in die Siegerliste der „Akropolis“ eintragen und errang allein in den vergangenen sieben Jahren fünf Siege.

Grönholm hatte den achten Saisonlauf von Beginn an dominiert und übernahm bereits auf der zweiten von 18 Wertungsprüfungen (WP) die Führung. Diese baute er mit fünf weiteren Bestzeiten auf den sechs WP des Freitags zügig bis auf einen Vorsprung von 26,3 Sekunden aus.

Am Samstag gewann der 38-Jährige weitere vier Prüfungen und lag im Etappenziel 1.47,2 Minuten vor Titelverteidiger Sébastien Loeb – genug, um am Sonntag Tempo herauszunehmen und den Sieg sicher nach Hause zu fahren.

„Es ist schön, wieder ganz oben auf dem Podest zu stehen – besonders, wenn es sich dabei um eine so materialmordende Rallye handelt wie diese“, freute sich Grönholm.

„Wir haben das ganze Jahr über bewiesen, welches Potenzial der neue Ford Focus RS besitzt, auch wenn wir es durch unglückliche Umstände nicht immer in entsprechende Resultate umsetzen konnten. Die Bedingungen hier in Griechenland waren unglaublich hart, dennoch hat sich unser Auto als zuverlässig und schnell zugleich erwiesen."

"Unglaublich ist auch, welchen Strapazen unsere BFGoodrich-Reifen widerstehen. Dennoch wäre es bis zum Schluss sehr leicht gewesen, den Sieg durch einen Fahrfehler noch zu gefährden.“

Mikko Hirvonen übernahm bereits zu Beginn der Rallye den vierten Rang und verbesserte sich dank einer fehlerlosen Vorstellung bis ins Ziel auf die dritte Position. Diese hervorragende Podiumsplatzierung konnte auch ein Problem mit dem Mitteldifferenzial seines Fahrzeugs nicht mehr gefährden, wegen dem er die letzte Wertungsprüfung im zweiten Gang absolvieren musste.

„Damit habe ich zum zweiten Mal in Folge den Sprung unter die ersten Drei geschafft, so sollte es auch sein“, so der 25-Jährige. „Ich hoffe, jetzt dauert es nicht mehr zu lange bis zu meinem ersten Sieg bei einem WM-Lauf. Mir wurde bereits am Freitag klar, dass ich das Tempo von Marcus nicht mitgehen kann. Also habe ich mich darauf konzentriert, Fehler zu vermeiden.“

„Diese Rallye gehört in diesem Jahr zu den härtesten, an die ich mich erinnern kann“, kommentiert BP Ford-Teamdirektor Malcom Wilson, der den Erfolg seiner Mannschaft dem verstorbenen Edouard Michelin widmete.

„Seit der Rallye Italien auf Sardinien haben unsere Experten in unserem Workshop Tag und Nacht mit großem Einsatz daran gearbeitet, die Entwicklung des Ford Focus RS weiter voranzutreiben und so diesen Erfolg erst ermöglicht.“

Jost Capito, Direktor des Ford TeamRS: „Die ,griechischen Götter‘ waren uns an diesem Wochenende offensichtlich wohl gesonnen. Mit einem neuen Rallye-Fahrzeug, das sich noch in der Entwicklungsphase befindet, drei WM-Läufe in der ersten Saisonhälfte zu gewinnen, ist mehr als wir erwartet haben.“

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