RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Angriff

"Ich habe ein gutes Gefühl, bin jetzt auch gut eingefahren und werde künftig mehr attackieren", erklärte Andi Aigner nach seinem 10. Platz der P-WRC.

Foto: RB Rallye Team

Recht turbulent verlief der heutige Schlusstag bei der Schweden Rallye für Andreas Aigner und Co-Pilot Klaus Wicha: Nach der fünftbesten P-WRC-Zeit auf SP16 ließ er auf der SP17 mit der schnellsten Split-Zeit seiner Klasse aufhorchen, ehe er in den Schnee rutschte, und rund zwei Minuten verlor.

„Nichts passiert, das Auto ist heil“, funkte der Steirer in die Service-Zone. Nachsatz: „Der Speed ist wieder da – vielleicht war ich an dieser Stelle aber doch etwas über dem Limit!“
Der Rest – also 3 Prüfungen – verlief dann relativ problemlos, Aigner/Wicha kamen als 10. in der P-WRC-Wertung und auf Platz 31 im Gesamtklassement ins Ziel nach Karlstad.

Trotzdem es beim P-WRC-Auftakt keine Punkte gab, gewinnt Aigner seinem Antreten auch Positives ab:
Aigner: „Ich habe speziell am Freitag gesehen, dass der Speed passt, und ich mit der Spitze mithalten kann. Beim Ausritt war auch einiges Pech dabei, danach war die Luft etwas draußen – der Rückstand war einfach zu groß. Dafür konnten wir am Auto einiges probieren, haben dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen.“

Teamchef Raimund Baumschlager: „Klar, der Auftakt in der P-WRC war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wegen des Ausritts mache ich Andi aber keinen Vorwurf. Denn wenn man schnell fährt, kann so etwas passieren. Jetzt wissen wir, was uns in Zukunft erwartet. Nämlich viele schnelle junge Burschen, die fest Gas geben. Um gegen diese Jungs bestehen zu können, muss man immer am Limit fahren.“

Bereits morgen übersiedelt das RB Rallye Team nach Norwegen, wo am Wochenende der nächste WM-Lauf auf dem Programm steht.

Während Andreas Aigner ab Dienstag das Training aufnimmt, wird die BRR-Truppe seinen Mitsubishi EVO IX einmal richtig durchchecken: „Wir werden uns eine Werkstätte suchen, und das Auto genau kontrollieren, alle Punkte vermessen um sicher zu gehen, dass der Ausritt am Freitag keine weiteren Spuren hinterlassen hat“, sagt Teamchef Raimund Baumschlager, „denn dafür war bei der Rallye selbst keine Zeit.“

Der Lauf in Norwegen – der nicht zur P-WRC zählt – dient für Aigner & Co. vor allem dazu, Kilometer und Erfahrung zu sammeln.

Aigner: „Ich habe ein gutes Gefühl, bin auch jetzt gut eingefahren. Deshalb werde ich sicher auch mehr attackieren als hier in Schweden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM 2007: Schweden

- special features -

Weitere Artikel:

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“