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Duval ist die Führung wieder los

Duval rutscht nach Dreher ab auf Rang 4, Loeb führt. Doch Hirvonen, Grönholm und Duval innerhalb einer Sekunde. Stohl weiter 10. Baumschlager weiter 3. (N)

Michael Noir Trawniczek

Die Freude war von kurzer Dauer - Francois Duval hat am Samstagmorgen die Führung in der Deutschland-Rallye verloren. Auf der 16,37 Kilometer langen Prüfung "St. Wendeler Land" drehte sich der Xsara-Pilot zweimal - der Franzose berichtete: "Die Reifen waren ein bisschen zu kalt. Auf der nächsten Prüfung ist mir dann auch noch der Motor abgestorben." Die Konsequenz: Duval rutschte ab auf Rang vier - mit einem Gesamtrückstand von 25,5 Sekunden, allerdings fehlen auf den vor ihm liegenden Grönholm nur vier, auf den Zweiten Mikko Hirvonen nur sechs Zehntelsekunden. Hirvonen, Grönholm und Duval liegen also auf den Rängen zwei, drei und vier innerhalb von einer Sekunde.

Topfavorit Sébastien Loeb konnte mit den Rängen zwei und eins wieder die Führung übernehmen, auf Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen, der auf SP 7 die Bestzeit markieren konnte, weist der Franzose einen Vorsprung von 24,9 Sekunden auf - mit WM-Leader Marcus Grönholm im Windschatten. Auf der ersten Prüfung kam der Ford Focus von Grönholm mit Heu an der Wagenfront ins Ziel, was auf einen kurzen Botanikausflug rück schließen lässt. Grönholm fuhr auf SP 7 die fünftschnellste Zeit, auf SP 8 belegte er hinter Loeb Rang zwei. "Die zweite Prüfung lief besser, da hat auch das Vertrauen wieder gestimmt", erklärte der 39-jährige.

Hinter den Top 4-Rängen gab es keine Verschiebungen: Gardemeister, Kopecky, Latvala, Petter Solberg, Pons und Manfred Stohl belegen die Ränge fünf bis zehn.

Manfred Stohl belegte auf den morgendlichen Prüfungen die Ränge sieben und zwölf - auf den Neunten, Xavier Pons, fehlen nur noch 2,8 Sekunden - auf den Achten, Petter Solberg, fehlen rund zwölf Sekunden - Punkte wären also immer noch möglich. Zumal auf der Panzerplatte der geringste Fehler bestraft wird.

Raimund Baumschlager fuhr auf SP 7 hinter Jasper van den Heuvel die zweitschnellste Zeit. Der Rosenauer liegt weiter auf Rang drei der Gruppe N.

Um 10.29 Uhr wird SP 9 "Erzweiler" in Angriff genommen, um 11.02 Uhr wird die rund 30 Kilometer lange Prüfung "Arena Panzerplatte", quasi die "Königsprüfung" des Tages, gestartet.

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