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Suzuki fährt Punkte ein

Suzuki punktet mit seinem besten Ergebnis aller Zeiten im Heimspiel. Andersson auf Platz fünf und Toni Gardemeister wird Sechster.

Die Rallye Japan ist ein durchschlagender Erfolg für Suzuki; die Rennwagen erzielen ihre besten Ergebnisse aller Zeiten in ihrem Heimatand. Am Ende dieses herausfordernden Rennens lief der vielversprechende Schwede P-G Andersson auf dem fünften Platz ein, und sein finnischer Teamkollege Toni Gardemeister war Sechster. Das Suzuki World Rally Team holte mit beiden Rennwagen Fahrer- und Herstellerpunkte; darüber hinaus legte es am Samstag seine erste schnellste Rundenzeit vor; und zudem lag es während des gesamten Sonntags nie außerhalb der besten sechs Zeiten. Die SX4 WRCs waren vom Anfang bis zum Ende absolut zuverlässig, und dies trotz schwieriger Umstände und rauher Wetterbedingungen, die allen im vorderen Feld dieses brandneuen Rennens schwer zu schaffen machten. Sonntag, der Schlusstag der Rallye Japan, umfasste neun Etappen und fast 100 umkämpfte Kilometer bei nassen und schlammigen Bedingungen. Die Suzuki-Fahrer fanden genau die richtige Mischung aus Geschwindigkeit und Kontinuität, um aus all den Fortschritten Kapital zu schlagen, die bis jetzt beim SX4 WRC erzielt worden sind – wobei dieser Rennwagen seine erste vollständige Wettbewerbssaison ja erst noch abschließen muss.

Beide Wagen erlitten bei der SS23 – Sikot – kleinere Rückschläge: Gardemeister hatte bei steinigen Bedingungen einen kleinen Reifenschaden, und Andersson kam in einer Haarnadelkurve nach hinten ins Schleudern, was ihn zwar zehn Sekunden kostete, aber nicht daran hinderte, die zweitbeste Zeit zu erzielen. Ohne dieses Missgeschick wäre er Schnellster gewesen. Andersson erzielte heute drei zweitbeste Etappenzeiten und überholte dadurch seinen Teamkollegen auf der zweitletzten Etappe, sodass er den fünften Gesamtplatz für sich beanspruchte. Davon abgesehen trafen die gelben Rennwagen auf keine Probleme auf der ganzen Strecke bis zum Zieleinlauf in Sapporo – dieser wurde von Tausenden aufgeregter, ortsansässiger Suzuki-Fans bei unerwartetem Sonnenschein angeschaut.

Toni Gardemeister: „Für uns ist das ein sehr hartes, aber auch sehr gutes Rennen geworden. Es hat das bestätigt, was ich schon immer gedacht habe: Wenn wir glatt, sauber und ohne Probleme durchkommen, können wir uns einen guten Platz erkämpfen. Und ich war auch wirklich stolz darauf, dass ich am Samstag Suzukis erste schnellste Etappenzeit vorgelegt habe. Wenn man einrechnet, dass wir unser erstes Jahr bis jetzt nicht mal ganz abgeschlossen haben und dass wir gar nicht getestet haben, zeigt das wirklich, wie stark unser Potential für die Zukunft ist. Jetzt gehen wir mit sehr viel Zuversicht in die Abschlussrunde der Saison in Großbritannien.“ P-G Andersson: „Dieses Rennen hat mir wirklich viel Spaß gemacht; hoffentlich haben wir hier allen Suzuki-Fans etwas gezeigt, woran sie sich immer erinnern werden! Der Rennwagen war absolut zuverlässig, und ohne die Zeit, die wir gestern für einen Reifenwechselhalt verloren haben, wären wir meiner Meinung nach sogar noch dichter an den führenden Wagen gewesen. Diese Rallye zeigt, dass die ganze harte Arbeit und Weiterentwicklung wirklich etwas bringt, die wir im Laufe des Jahres investiert haben, und sie ist für die Zukunft sehr ermutigend. Wir haben auf den Asphalt-Rallyes ein wenig zu kämpfen gehabt, aber ich strahle nun wieder Zuversicht aus; wir werden die Saison nun wohl solide beenden, und ich freue mich darauf.“

Shusuke Inagaki, der Leiter des Suzuki World Rally Teams: „Auf die Ergebnisse, die das Suzuki World Rally Team im Heimatland Japan erzielt hat, sind wir alle sehr stolz! Wichtig ist, sich hierbei ins Gedächtnis zu rufen, dass die Rallye-Route in diesem Jahr brandneu war, sodass keiner mit einem erfahrungsbedingten echten Vorteil antrat. Das zeigt, dass wir mit einigen aus der ersten Reihe in Wettbewerb treten können, wenn die Startbedingungen gleich sind. Natürlich müssen wir immer noch einen weiten Weg zurücklegen und viele Erfahrungen sammeln, aber dies ist bis jetzt der deutlichste Hinweis darauf, dass wir mit allem in die richtige Richtung gehen.“

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