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Rallye-WM: Deutschland

„Dem ultimativen Ziel einen Schritt näher“

Sébastien Loeb spricht über seinen achten Sieg bei der Deutschland-Rallye, über „die Freude, den C4 auf Asphalt zu fahren“ und sein Ziel: Titel Nr. 7.

Zum achten Mal war die Deutschland-Rallye im WM-Kalender. An allen acht Veranstaltungen hat Sébastien Loeb mit seinem Beifahrer Daniel Elena teilgenommen. Jedes Mal durften sie am Ende Champagner verspritzen. Diese acht Siege sind neuer Rekord. Nebenbei war es der 32. Triumph für den Citroën C4, gleich viele Erfolge hat das Vorgängermodell Xsara auch gefeiert. In der WM läuft alles für Loebs siebten Titelgewinn in Serie. Bei vier noch zu fahrenden Rallyes beträgt sein Vorsprung 58 Punkte.

Nach den langen ersten beiden Etappen standen am Schlusstag nur 85 Kilometer auf dem Programm. Im Gegensatz zu Petter Solberg wählten die Werksfahrer die weiche Reifenmischung aus. "Es ist nicht immer ersichtlich, aber so weit es möglich war, wollten wir unsere Positionen halten", erklärt Loeb. "Mit dem weichen Gummi hatten wir auf den feuchten Stellen mehr Grip. Hätte es zu regnen angefangen, dann wären wir auch bereit gewesen."

"Die Entscheidung ist gestern auf der Panzerplatte gefallen", bestätigt Dani Sordo. Der Spanier kam gut mit seinem neuen Beifahrer Diego Vallejo klar und durfte im Ziel seinen zweiten Platz feiern. "Heute gab es nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren. Der Doppelsieg ist großartig für die Herstellermeisterschaft."

"Es ist immer eine große Freude, hier zu gewinnen", strahlt Loeb mit einem Siegerlächeln. "Ich liebe es, den C4 auf Asphalt zu fahren. Es ist noch motivierender, wenn man vor so einer großen und enthusiastischen Menge fährt. Ich konnte mich einmal mehr auf ein perfektes, schnelles und zuverlässiges Auto verlassen. Der C4 holt das Beste aus den Reifen heraus. Das ist mein fünfter Sieg in diesem Jahr und er bringt mich einen Schritt näher an mein ultimatives Ziel: meinen siebten WM-Titel in Serie."

Die Rallye Deutschland hat gezeigt, dass Sordo immer noch ein starker Fahrer ist. Mit seinem neuen Beifahrer fuhr er auf Anhieb auf das Podium. "Ich bin mit dieser Rallye sehr glücklich. Sébastien war nur eine Spur schneller als ich. Ich habe die Erwartungen des Teams erfüllt. Wir haben nun in der Herstellerwertung einen größeren Vorsprung auf Ford."

Zum ersten Mal schaffte Sébastien Ogier bei einer Asphalt-Rallye den Sprung auf das Podium. "Wir mussten schnell sein, um Jari-Matti Latvala hinter uns zu halten. Wir haben auf die Zwischenzeiten reagiert und konnten so einen kleinen Vorsprung herausfahren." Sein Beifahrer Julien Ingrassia fügt dem noch hinzu: "Wir wollten hinter den beiden erfahrenen Teamkollegen ins Ziel kommen. Wir haben es geschafft. Das ist sehr positiv."

Citroën-Sportchef Olivier Quesnel feierte die starke Leistung seiner Schützlinge. "Citroën hat nach Mexiko, Portugal und Bulgarien wieder das komplette Podium eingenommen. Natürlich war der Sieg unser einziges Ziel, aber dieses Ergebnis ist immer ein starkes Gefühl. Für Citroën ist es eine tolle Sache, dass der C4 jetzt genauso viele Siege geholt hat, wie der Xsara." Von 52 Einsätzen hat der C4 32 gewonnen.

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