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Rallye-WM: Deutschland

Rettet ein neuer Beifahrer die Karriere?

Das Werkscockpit hat Dani Sordo bereits verloren – jetzt glaubt er, einen neuen Beifahrer zu brauchen. Ab sofort fährt er mit Diego Vallejo.

Diego Vallejo

Dani Sordo weiß, dass seine Karriere am Scheideweg steht. Das zweite Citroën-Werkscockpit an der Seite von Sébastien Loeb muss er im kommenden Jahr an Sébastien Ogier abtreten. Der Spanier selbst hat zwar weiter einen Vertrag mit den Franzosen, wie er eingesetzt wird, ist aber noch offen. Jetzt, wo seine Zukunft in der WRC auf dem Spiel steht, versucht er alles, um konkurrenzfähiger zu werden.

Eine Maßnahme dabei ist der Wechsel des Beifahrers. Sordo trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem langjährigen Beifahrer Marc Marti, mit dem er seit 2005 gemeinsam unterwegs war. Zuvor war Martin zwei Jahre lang Navigator von Carlos Sainz. In jüngster Zeit aber lief es nicht mehr rund zwischen Sordo und Marti, es gab immer häufiger Fehler beim Aufschrieb und bei der internen Kommunikation. Also entschied das Sordo-Lager, einen neuen Beifahrer zu suchen.

Ab der Rallye Deutschland wird der 37-Jährige Diego Vallejo in Sordos Citroën C4 WRC Platz nehmen. "Ich brauche eine Veränderung im Auto", begründet Sordo auf seiner Internetseite. "Marc war all die Jahre ein toller Partner für mich. Ich bin ihm dankbar und ich habe viel von ihm gelernt. Aber ich bin nun zu dem Schluss gekommen, dass es das Beste für mich ist, wenn wir nicht mehr als Pilot und Co-Pilot zusammenarbeiten."

Seinen neuen Beifahrer Vallejo kennt Sordo ebenfalls schon seit Langem. "Wir kommen sehr gut miteinander aus. Wir haben einen gemeinsamen Test bestritten um zu schauen, wie er arbeitet und ob er zu meinen Bedürfnissen passt", sagt der 27-Jährige. "Ich bin davon überzeugt, dass unsere Arbeit mit dem Aufschrieb gut funktionieren wird. Und ich denke, dass er für mich in dieser entscheidenden Phase ein guter Beifahrer sein wird."

Die beiden werden vor der Rallye Deutschland noch einen weiteren Test in Spanien bestreiten, dann geht es schon zum Pre-Event-Test in Deutschland, wo sie rund um Trier vom 20. bis 22. August ihren ersten gemeinsamen WRC-Lauf bestreiten werden.

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