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WRC-Auftritt zur IRC-Vorbereitung

Franz Wittmann gastiert bei der Deutschland-Rallye wieder auf der WM-Bühne, will den Auftritt aber vor allem nutzen, um sein IRC-Comeback vorzubereiten, welches nur eine Woche später bei der Barum-Rallye stattfindet..

Nachdem der heurige IRC-Einsatz des Interwetten Racing Team mit Franz Wittmann/ Klaus Wicha auf dem Peugeot 207 S2000 durch die unfallbedingten Ausfälle in Monte Carlo, Gran Canaria und Sardinien und dem daraus resultierenden Fernbleiben in Ypern und auf den Azoren nicht zufriedenstellend verlaufen ist, haben sich die Verantwortlichen zusammengesetzt und nun einen Plan B für den Rest der Saison ausgeklügelt.

Das Interwetten Duo Franz Wittmann/ Klaus Wicha wird sich als nächstem Event bei der zur Weltmeisterschaft zählenden ADAC Rallye Deutschland vom 19. bis 22. August 2010 beteiligen.

Wittmann: „Dieser WM-Start rund um die Stadt Trier findet ausschließlich auf Asphalt statt. Dies ist für mich eine wichtige Vorbereitung, um eine Woche später dann den nächsten IRC-Lauf, die Barum Rallye im tschechischen Zlin vom 26. bis 29. August zu bestreiten. Für mich ist es dabei vordergründig, dass es möglich sein wird, vor Deutschland einen Tag ausgiebig mit unserem ROMO-Team von Ronny Leschhorn und dem Peugeot 207 S2000, auf Asphalt testen zu können. Dieses Programm dient nicht nur dem Deutschland Einsatz, sondern in erster Linie unserem Start bei der Barum-Rallye.“

Natürlich gibt es bei dieser Planung ein Risiko. Die Deutschland Rallye ist am Sonntag zu Ende und die Barum Rallye in Zlin beginnt vier Tage später.

Teamchef Leschhorn: „Wir hoffen natürlich, dass Franz das Auto in Deutschland heil ins Ziel bringt und damit viele wichtige Test-Kilometer absolvieren kann. Schließlich liegt ihm Deutschland, er hat heuer schon die zur Meisterschaft zählende Vogelsberg-Rallye gewonnen. Ein weiterer Vorteil ist, dass unsere Werkstatt, die Stadt Trier und die Barum Rallye in Zlin örtlich nicht so weit auseinander sind. Damit wäre es sogar möglich, einige Probleme noch zeitgerecht in den Griff zu bekommen.“

Wenn diese beiden Einsätze erfolgreich erledigt sind, ist noch angedacht, dass Franz Wittmann/ Klaus Wicha noch die IRC-Läufe in San Remo und auf Zypern bestreiten.

Dazu Interwetten Chef Wolfgang Fabian: „Da der Zug für Franz in der heurigen IRC bereits abgefahren ist, halte ich diese Terminplanung mit der Aussicht auf eine mögliche nächstjährige IRC-Saison für durchaus vernünftig und finanziell leistbar.“

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