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WRC: Rallye Monte Carlo 2013

Auftakt gelungen, aber wann folgt der Sieg?

Mit Platz drei feierte Daniel Sordo eine gelungene Rückkehr zum Werksteam von Citroen, wo in dieser Saison jedoch der erste Sieg von ihm gefordert wird

Nach der Rückkehr von Mini zu Citroen steht Daniel Sordo wieder ein Auto zur Verfügung, mit dem er in der Rallye-Weltmeisterschaft regelmäßig um die Spitzenplätze kämpfen kann. Mit Platz drei bei der Rallye Monte Carlo unterstrich der Spanier seine Ambitionen, in diesem Jahr um die Meisterschaft zu kämpfen. Dabei hatte er, wie der Rest des Fahrerfelds auch, jedoch sehr mit den winterlichen Wetterbedingungen zu kämpfen. "Das ist Monte Carlo. Ich freue mich darüber, bei solch schwierigen Wertungsprüfungen, vor allem über den Col de Turini, Dritter zu werden", sagt Sordo.

Während Teamkollege Sebastien Loeb und Volkswagen-Pilot Sebastien Ogier auf dem Positionen eins und zwei außer Reichweite lagen, lieferte sich Sordo mit M-Sport-Pilot Jewgeni Nowikow einen packenden Zweikampf um den letzten Platz auf dem Siegerpodium. "Es war ein guter Kampf", blickt der 29-Jährige auf den Schlagabtausch mit seinem russischen Kontrahenten zurück. Entschieden wurde das Duell auf der 14. Wertungsprüfung.

"Am Start der 'Turini'-Wertungsprüfung sah ich verschiedene Fahrspuren, bestimmt drei oder vier. Ich dachte: 'Wow, ist das Seb, Ogier oder Nowikow?'", erinnert sich Sordo. "Später erkannte ich dann eine Spur, die nach der von Nowikow aussah und dachte mir nur: 'Wenn er so weitermacht, fliegt er raus.'" So kam es letztlich auch. Nowikow schied nach einem Abflug aus, Sordo war der dritte Rang damit nicht mehr zu nehmen.

Die schwierigen Bedingungen mit Schneeregen machten aber auch dem Spanier zu schaffen: "Ich war das vierte Auto auf der Strecke und mag mir nicht vorstellen, wie schwierig es für Seb war, der als Erster fuhr." Die Absage der letzten beiden Wertungsprüfungen kann er daher nachvollziehen: "Das war eine gute Entscheidung. Bei der zweiten Durchfahrt war es zwar etwas einfacher, weil es eine halbe Fahrspur gab, die man einfach treffen musste. Für die Zuschauer tut es mir leid, aber wenn du von der Linie abkamst, wurde es wirklich übel."

Befragt nach seinen Zielen in dieser Saison sagt Sordo: "Ich möchte um Siege und den Titel kämpfen, und das war ein guter Auftakt." Nach 90 WM-Läufen, in denen Sordo zwar insgesamt 33 Mal aufs Podium fuhr, aber nie eine Rallye gewann, ist der Premierensieg auch überfällig, will Sordo nicht als ewiges Talent in Erinnerung bleiben. Das sieht auch Teamchef Yves Matton so: "Er muss in diesem Jahr eine Rallye gewinnen. Das haben wir am Wochenende miteinander vereinbart, jetzt muss er es hinbekommen. Er hat in Monte Carlo gezeigt, dass er schnell genug ist und um die Meisterschaft kämpfen kann."

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