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ARC 2013: Thayaland-Rallye

Rallye Club Perg mit starker Leistung im Waldviertel

Einige der Rallye Club Perg (RCP) Starter lieferten gute Leistungen ab, einige fielen den extrem rutschigen Bedingungen zum Opfer.

Fotos: Harald Illmer

Vergangenes Wochenende fand der Auftakt zur Austrian Rallye Challenge (ARC) statt. Bei widrigsten Wetterverhältnissen wurden speziell die Schotter-Abschnitte der Sonderprüfungen zur reinen Schlammschlacht. Einige der Rallye Club Perg (RCP) Starter lieferten gute Leistungen ab, einige fielen den extrem rutschigen Bedingungen zum Opfer.

Nach einem vorsichtigen Start in die Vormittagsprüfungen, fand Gerald Rigler schnell das Vertrauen in den überarbeiteten Mitsubishi Evo III und den neuen Copiloten. Frisch gestärkt ging das RCP Team nach der Mittagspause in den Angriff über und konnte sich vom bereits starken 8. Gesamtrang auf den 6. Platz Gesamt und Platz 2 in der Klassenwertung vorarbeiten. Besonders erwähnenswert dabei die 4. Schnellste Zeit auf der 6. Sonderprüfung.

Gleich dahinter reihen sich Michael Kogler und sein Rallye Club Perg Copilot Jürgen Heigl am 7. Gesamtrang ein. Ein hervorragendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass es sich beim Renault Clio R3 um kein Allrad-Auto handelt und die Rallye lediglich ein Testlauf für das WM Debut war.

Ebenfalls mit nur zwei angetriebenen Rädern unterwegs, erkämpften sich Patrick Breiteneder und Pirmin Winkelhofer mit ihrem BMW E36 M3 den starken 10. Gesamtrang und Platz 3 in der Klasse. Die schnellsten Piloten eines heckgetriebenen Fahrzeuges hatten alle Hände voll zu tun, sich gegen die vielen Allradfahrzeuge, die zudem teilweise mit Schotterbereifung auf den Schotter-Sonderprüfungen unterwegs waren, durchzusetzen.

Thomas Werner und sein neuer Copilot Andreas Thauerböck lagen bis kurz vor Schluss am 13. Gesamtplatz. Auf der letzten Sonderprüfung fiel im Mitsubishi Evo I einerseits die Gegensprechanlage, andererseits das Gebläse aus. Sofort beschlug die Scheibe so stark, dass gestoppt werden musste, um die Scheibe zu reinigen. Die Sicht besserte sich dadurch jedoch kaum, der immense Zeitverlust spülte das RCP Team auf den 20. Gesamtplatz und Platz 5 in der Klasse zurück.

Auf Siegeskurs bei den historischen Fahrzeugen mussten Herbert Winkler und Christian Haas ihren Porsche 924 auf der letzten Sonderprüfung mit einem Schaden an der Ölwanne abstellen.

Bereits auf SP3 fielen Bernd Grufeneder und Ursula Palmanshofer der rutschigen Strecke zum Opfer. Nach einem Ausrutscher, der in einem Holzstoß endete, war die Vorderradaufhängung des Golf II zu stark beschädigt, um die Rallye fortzusetzen.

Auch Christian Eigl musste auf der 3. Sonderprüfung seinen Audio 80 Quattro mit einem technischen Defekt abstellen.

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