RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC 2013: Thayaland-Rallye

Tolles Comeback von Achim Mörtl

Achim Mörtl lieferte ein grandioses Comeback und eine beeindruckende Premiere im 2WD-Boliden: Dritter Gesamtrang und bester 2WD-Pilot.

Foto: Daniel Fessl

Es war der große Test für ein Comeback in die erste volle Rallye-Saison nach sechs Jahren Pause – und dieser ist außerordentlich gut gelungen, wenn man das Ergebnis der Thayaland-Rallye betrachtet: Achim Mörtl und sein Co-Pilot Jürgen Rausch konnten beim ersten Antreten mit dem von JAGA-Motorsport vorbereiteten Citroën DS3 R3T trotz schwierigster Witterungsbedingungen auf ganzer Linie überzeugen und am Ende den sensationellen 3. Gesamtrang sowie den Sieg in der 2WD-Wertung einfahren.

Das Kärntner Duo konnte am Vormittag, als die Sonderprüfungen noch nicht komplett verdreckt und mit tiefen Wasserlacken übersät waren, sogar den großen Favoriten auf den Gesamtsieg (einen tschechischen Piloten im S2000) fordern: Nur 2,4 Sekunden lag man nach zwei Sonderprüfungen zurück. Den zweiten Durchgang auf den ersten beiden Prüfungen bestritt Mörtl dann mit denselben Reifen wie in der Früh, wodurch er mit der Allrad-Konkurrenz nicht mehr ganz mithalten konnte.

Der Nachmittag bei der Thayaland-Rallye geriet zur Schlammschlacht, doch Achim Mörtl ließ sich davon nicht beeindrucken und fuhr weiterhin als einziger mit Intermed-Reifen – auf der legendäern „Hollenbach“ Sonderprüfung mit ihren Schotter-Abschnitten ein klarer Nachteil. Vor allem beim zweiten Durchgang war nicht viel mehr als lockeres „Drüberrollen“ möglich, was im Ziel den immer noch sensationellen dritten Gesamtrang sowie den überlegenen Sieg in der 2WD-Wertung bedeutete.

Achim Mörtl resümierte nach der Zieldurchfahrt dementsprechend zufrieden: „Wir hatten hier einen super Test. Auf das Resultat haben wir gar nicht besonders geschaut, aber natürlich freut es mich, dass wir schon beim allerersten Antreten auf dem Stockerl stehen, vor allem für unsere Sponsoren UNIOR, ATC-Generalunternehmen und für das JAGA-Motorsport Team."

"Man darf ja nicht vergessen: Ich bin zum ersten Mal mit einem 2WD-Auto gefahren, nach sechs Jahren Rallye-Pause, mit einem neuen Co. So gesehen ist das schon okay. Außerdem konnte ich viel über das Auto und über die Reifen lernen, das war extrem wichtig. Jetzt sind wir für den ersten ÖM-Lauf vorbereitet. Was mir noch ganz wichtig ist: Ein großes Lob gebührt dem Veranstalter, der hier auf klassischen Sonderprüfungen der ehemaligen Semperit-Rallye eine kompakte, wunderbare Rallye organisiert hat. Es war schön für die Fahrer und für die Zuseher, meine Hochachtung, es hat riesig Spaß gemacht!“

Der Kampf um den 2WD-Titel der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft startet in zwei Wochen am 22. und 23. März 2013 bei der Rebenland Rallye in der Südsteiermark.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC 2013: Thayaland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC, Finnland: Vorschau K4

Grüne Energie geht an den Start

Ein Spezialist für nachhaltige Energielösungen begleitet bei der Finnland Rallye das österreichische K4 Rally Team rund um Johannes Keferböck und Ilka Minor, das den WRC Masters Cup der Rallye-Weltmeisterschaft anführt.

ARC, Mühlstein Rallye: Vor Nennschluss

Mühlstein Rallye vor Nennschluss: Noch ein Sponsor an Bord!

Mit der Firma Baumentor hat die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor (7. & 8. August) einen weiteren Sponsor an Bord holen können. Die Nennliste der Rallye ist bereits gut gefüllt...

AARC, Mühlstein Rallye: Vorschau

AARC erwartet 16 Teams

16 Teams, davon 8 Teams aus dem Ausland werden bei der Mühlstein Rallye erwartet, daher sind Spannung und ein AARC-Führungswechsel möglich.

Mühlstein Rallye: Vorschau ARC

ARC Topteams bei der Mühlstein Rallye am Start

Bei der zweiten von vier reinen ARC-Rallyes, der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor sind nahezu sämtliche Top-Player der Austrian Rallye Challenge am Start. Insgesamt freuen sich 41 ARC-Teams auf das Comeback in Schwertberg.

Als Reaktion auf die Kolumne von Peter Klein hat sich nun auch motorline.cc-Kolumnist und Ex-Staatsmeister Achim Mörtl zu Wort gemeldet: Über die sportliche Entwertung der Stoppuhr und die absurde Vermarktung im WRC Masters Cup