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ARC 2013: Thayaland-Rallye Gschwandner-Cerny, Volvo, ARC 2013, Thayaland-Rallye

Wie in guten alten Volvo-Cup-Zeiten

Die Vorfreude auf den ersten Lauf zur von Sepp Pointinger ins Leben gerufenen historischen Klubmeisterschaft war beim VRTT riesengroß.

Spätestens nach der Besichtigung stieg sie ins Unermessliche, freute man sich doch mit der SP Hollenbach eine Sonderprüfung zu fahren, die zum einem Kultstatus besitzt und zum anderen maßgeschneidert für den Volvo war. Die wieder erstarkte Idee, das historische Feld vor den modernen Autos fahren zu lassen, motivierte natürlich zusätzlich. So bemühte man sich, fehlende Motorleistung durch möglichst viel Action für die Zuschauer zu kompensieren, was von selbigen freudigst angenommen wurde ...

Ohne nennenswerte Probleme kam man durch den Vormittag und ließ dabei noch zahlreiche leistungsstärkere Autos hinter sich. Die Qual der Wahl bezüglich Reifen ersparte man sich, fuhr man aus budgetären Gründen doch ohnedies mit den legendären Allwetterreifen aus den guten alten Volvo-Cup-Zeiten. Auch der Nachmittag verlief weitestgehend problemlos, sieht man von einer unfreiwilligen Kurzparkzoneneinlage im Unterholz von Hollenbach beim ersten Durchgang ab, welche leichte Kampfspuren am Schwedenstahl hinterließ.

Sensationelles gelang auf der finalen SP, als man den Volvo gnadenlos im wahrsten Sinne über Stock und Stein trotz zweier Dreher zur einer 14. Gesamtzeit prügelte. In der Endabrechnung hieß das Platz 24. gesamt, 3. Platz bei den Historischen und 2. Platz in der Klasse HIST WK7!

Abschließend bleibt die ohnedies immer schon vorhandene Überzeugung, gäbe es mehr solch selektive Rallyes, bei denen es nicht nur auf die pure Motorleistung ankommt, würde man auch wieder dementsprechend viele "Elche" sehen, und so mancher würde die Gunst der Stunde eines günstigen Einstiegs in den Rallyesport nutzen können.

Nun freut man sich schon sehr auf die Wechselland-Rallye; dort geht man dann aber mit einem turbobeatmeten "Elch" ans Werk!

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