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Rallye-WM: News

Loeb kehrt für drei WM-Rallyes zurück

Im Rahmen der nächstjährigen Rallye-WM wird Sébastien Loeb drei Veranstaltungen anstelle von Craig Breen für Citroën absolvieren.

Rekordweltmeister Sébastien Loeb wird 2018 in die Rallye-WM zurückkehren. Im C3 WRC des Citroën-Werksteam wird der neunfache Champion an den Veranstaltungen in Mexiko, Frankreich und Spanien teilnehmen. Zum bisher letzten Mal ist der mittlerweile 43jährige beim Saisonauftakt der Rallye-WM 2015 in Monte Carlo an den Start gegangen. Damals führte er den WM-Lauf sogar an, fiel nach einem Fahrfehler allerdings zurück und wurde letztlich nur Achter.

"Jeder war mit den Testfahrten in diesem Jahr zufrieden, vor allem auch ich selbst", verriet Loeb, für den seine Teilnahme an drei WM-Rallyes der nächste logische Schritt ist. Der Franzose sagte weiter: "An einer Rallye teilzunehmen ist eines der aufregendsten Gefühle, das ich jemals erlebt habe. Ich freue mich darauf, eines dieser neuen WRCs im Wettbewerb zu fahren."

"Ich habe keine Erwartungen. Ich will einfach nur Spaß haben", stellte er klar und ergänzte: "Es ergibt Sinn, in Frankreich teilzunehmen, denn ich bin immer gerne auf Asphalt gefahren." Deshalb sei Katalonien ebenfalls eine gute Option, und weil er auch eine Schotterrallye bestreiten wollte, habe er sich für Mexiko entscheiden, auch weil er gute Erinnerungen daran habe; außerdem habe sich die Route seit seiner letzten Teilnahme kaum verändert.

Loeb wird die drei Rallyes neben Citroën-Werkspilot Kris Meeke bestreiten. Der Brite geht bei allen 13 WM-Läufen an den Start, während Craig Breen drei Mal für Loeb Platz machen muss und somit 2018 nur an zehn Veranstaltungen teilnehmen wird. Teamchef Yves Matton erklärte, er freue sich, dass die großartige Geschichte zwischen Sébastien Loeb und Citroën im kommenden Jahr um ein Kapitel erweitert werde.

"Er hätte mit niemand anderem als uns zurückkehren können", war sich Matton sicher und ergänzte: "Séb hat während der Testfahrten bestätigt, dass er nichts von seiner Geschwindigkeit und seinen Fähigkeiten verloren hat." Gleichzeitig merkte er jedoch an, dass der Franzose die Prüfungen nicht so gut kenne wie seine Rivalen; Wunder solle man bei seinem Comeback deshalb nicht erwarten.

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