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Rallye-WM: News

Vollzeitcomeback Loebs Entscheidung

Nach seinen Gaststarts in Mexiko und auf Korsika ist Sébastien Loeb wieder gefragt; Entscheidung lt. Citroën allein beim Routinier.

Citroën steht einem möglichen WM-Comeback von Rekordweltmeister Loeb offen gegenüber, betont aber, dass die Entscheidung bei ihm selbst liege. Aktuell fährt der Elsässer für die Konzernschwester Peugeot in der Rallycross-WM, hat heuer aber bereits zwei Gaststarts in seiner ehemaligen Domäne, der Rallye-WM, absolviert; im Oktober wird Loeb überdies noch die Katalonien-Rallye in Spanien bestreiten.

Die Leistungen, die der Routinier in Mexiko und auf Korsika gezeigt hat, haben beim früheren Arbeitgeber Citroën offenbar Begehrlichkeiten geweckt. Die Geschäftsführerin der Franzosen, Linda Jackson, ist einem Vollzeitcomeback Loebs nicht abgeneigt; allerdings liege die Entscheidung alleine bei ihm, wie Jackson betont.

"Das liegt komplett in Sébastiens Händen und hängt von seiner Verfügbarkeit und seinen Plänen ab", kommentiert sie die Optionen für nächste Saison. Die Entscheidung, die Rallyelegende für die laufende Saison zu verpflichten, wertet Jackson als Erfolg. Loeb hat zwei Mal den Iren Craig Breen ersetzt und war gleich wieder auf Tempo. In Mexiko hat er bis zu seinem Reifenschaden um den Sieg gekämpft; auch auf Korsika markierte er schnelle Zeiten, hatte aber nach einem Unfall auf der zweiten Prüfung keine Siegchancen mehr.

"Wir haben zu Beginn der Saison die richtigen Entscheidungen getroffen", ist sich Jackson deshalb sicher. "Ich glaube wir haben gezeigt, dass es gut funktioniert." Das gesamte Team würde von Loebs Engagement profitieren, glaubt sie. "Man kann die Stabilität, die Ruhe und das Vertrauen spüren. Es ist schön, die Erfahrung von Sébastien zu haben, davon kann das Team zehren", beschreibt sie die Rolle des Routiniers im Citroën-Werksteam.

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