RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

Loeb vom Citroën C3 WRC beeindruckt

Nach seinem Test für Citroën ist Sébastien Loeb vom Tempo der neuen WRCs beeindruckt, will aber von einem WM-Comeback nichts wissen.

Der neunfache Rallyeweltmeister Sébastien Loeb hat sich nach Testfahrten im Citroën C3 WRC begeistert über das höhere Tempo der World Rally Cars des Jahrgangs 2017 geäußert. "Es hat sich wirklich gut angefühlt. Ich war beeindruckt davon, wie viel schneller sie im Vergleich zu den alten WRCs in den Kurven sind. Alles ist ein bisschen besser", so Loeb gegenüber der offiziellen Website der Rallye-WM.

Der Franzose hat den C3 WRC am Dienstag in der Nähe von Straßburg auf Asphalt getestet, neben ihm ist sein langjähriger Beifahrer Daniel Elena gesessen. Allerdings gestaltete sich Loebs Rückkehr in ein WRC zunächst etwas schwierig, denn am Vormittag spielte das Wetter nicht mit. "Es hat stark geregnet, und für diese Bedingungen waren die Reifen sehr hart. Das Auto ist nervöser als die alten WRCs, daher war es recht schwierig", sagte Loeb. Erst am Nachmittag klarte der Himmel über dem Elsass auf: "Später am Tag bei trockenen Bedingungen hatte ich ein sehr gutes Gefühl."

Auf trockenem Asphalt bekam der Rekordchamp dann auch einen Eindruck vom Potenzial des 2017er-Autos, das über rund 80 PS mehr Motorleistung sowie mehr Abtrieb als die Autos aus Loebs aktiver Zeit in der Rallye-WM verfügt. "Im ersten Moment hat es sich angefühlt, als führe ich eine Rallyeprüfung mit einem normalen Rennauto. Bei Trockenheit ist es schnell und effizient, aber bei schwierigen Bedingungen wäre es schön, wenn die Fahrbarkeit besser wäre", sah Loeb Raum zur Optimierung des C3 WRC.

Von einem möglichen WM-Comeback, das Citroën-Teamchef Yves Matton ins Spiel gebracht hat, will er nichts wissen. Für den Moment sei der Citroën-Test eine einmalige Angelegenheit gewesen. "Momentan haben wir keine weiteren Pläne für die Zukunft", sagte Loeb, der für die Konzernschwester Peugeot die Rallycross-WM sowie Marathonevents wie die Dakar-Rallye bestreitet. Matton hingegen will Loeb den C3 WRC zumindest auch auf Schotter testen lassen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Schindelegger

Sensationeller EHRC-Start in Fafe

Das Rallyeteam Schindelegger hat in Fafe bei der historischen Schotter- Europameisterschaft mit Gesamtplatz 6 einen Traum-Saisonstart hingelegt.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

WRC Kroatien: Bericht K4 Rally Team

Tabellenführung im WRC Masters Cup zurückerobert!

Mit einem klaren Sieg im WRC Masters Cup konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der WM-Rallye in Kroatien die Tabellenführung zurückerobern. Schon in zwei Wochen soll ein weiterer Masters-Sieg eingefahren werden. Johannes ist top motiviert: „Auf Gran Canaria volle Attacke!“

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.