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Edelstudie von Citroen: Divine DS

Essenziell

DS wurde 2014 zu einer eigenständigen Marke neben Citroen. Jüngste Kreation: das Concept Car Divine DS, eine Konzentration der DS-Gene.

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Die auf dem Pariser Automobilsalon zu besichtigende Studie Divine DS nimmt in ihrem Namen noch stärker auf den legendären Citroen DS Bezug, als das die neue Marke DS ohnehin tut.

DS bedeutet französisch ausgesprochen déesse, also Göttin. Kommt das englische "divine" dazu, haben wir es mit einer "göttlichen Göttin" zu tun. Ganz schöner Vorschusslorbeer, möchte man meinen.

In jedem Fall handel es sich bei der Divine DS um ein viertüriges Coupé mit sportlichem Charakter. in mattem Metall-Grau kommt das rassige Design besonders stark zum Ausdruck.

Für die Gestaltung des Innenraums stehen drei austauschbare Interieurs zur Verfügung. Bei der Divine DS waren mehrere Luxusunternehmen zugange, wie beispielsweise Lesage durch seine Stickereien oder Swarovski durch seine Schöpfungen aus Kristall.

Mit einem Fahrerplatz im Stil eines Cockpits und einer ausschließlich digitalen Bedienung (Touchscreen, holografische Anzeige usw.) gibt sich der Innenraum radikal aufgeräumt.

Bei einer Länge von 4,21 m und einer Breite von 1,98 m bleibt die Silhouette des 4-türigen kompakt. Die Höhe beträgt 1,35 m, 20 Zoll-Reifen dominieren die Seitenansicht.

Das Dach erinnert an die Schuppen eines Reptils. Schuppen, die mit verschiedensten Kontrasten jonglieren und so im Innenraum ein Lichtspiel erzeugen, das sich durch Reflexe auch nach außen fortsetzt. Das Schuppenmotiv zieht sich bis über die Heckscheibe und wird auch in den Rückspiegeln wieder aufgenommen.

Die Mittelkonsole ähnelt einer Art „Wirbelsäule“ und hebt die mit dem Fahren verbundenen Elemente hervor. Ihre Oberfläche ist aus Weißgold, die darauf befindlichen Knöpfe sind mit maßgefertigten Steinen besetzt. In der Mitte sitzt eine Digitaluhr, die ebenfalls mit Steinen eingefasst ist. Ein schwarzer, mit goldenen Pailletten besetzter Granitstein nimmt das Design der Mittelkonsole wieder auf.

DIe weitgehenden Personalisierungsmöglichkeiten nennt Citroen "Hypertypisierung". Sie bietet dem Kunden verschiedene Innenausstattungen aus wertvollen Materialien an, die in der Automobilindustrie nur selten verarbeitet werden. Die Verkleidung des Armaturenbretts und der Türinnenseiten lassen sich in nur 15 Minuten auswechseln, so dass drei verschiedene „Welten“ für das Interieur zur Verfügung stehen. Drei je nach Laune austauschbare „Dress Codes“.

- „Mâle“, mit natürliche Kohlenstofffasern und patiniertem Hochglanzleder.
- „Parisienne Chic“, mit elfenbeinfarbenem Vollnarbenleder mit Seidensatin an den Türverkleidungen, besetzt mit Perlen und Kristallen.
- „Fatale Punk“, mit tiefschwarzem, mit Kristallen gespicktem Leder in Steppmuster, das wie ein Piercing gesteckt ist. Die Innenverkleidung der Türen ist mit Crystal Fabric von Swarovski bezogen.

Die Laserscheinwerfer des DIVINE DS bestehen aus zwei Hochleistungslaserdioden pro Modul. Sie haben eine um 50 Prozent höhere Leuchtkraft als herkömmliche LED-Leuchten. Die Lasertechnologie ergänzt die LED-Scheinwerfer ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h.

Angetrieben wird die Divine DS von einem 1,6-Liter-Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung. Dieser Motor mit 270 PS ist der stärkste des Hauses PSA und werkt beispielsweise im Peugeot RCZ R.

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