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WEC: 24 Stunden von Le Mans

„Diese Rolle ist eine neue für mich“

Sebastien Loeb bringt bei den 24 Stunden von Le Mans ein eigenes Auto an den Start, überlässt das Fahren aber Rene Rast und Co.

In der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) hat Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb ein neues Aufgabengebiet als Fahrer gefunden. Am kommenden Wochenende aber geht Loeb "fremd". Der 40-jährige Franzose wird bei den 24 Stunden von Le Mans vor Ort sein, um den Auftritt seines eigenen Teams Sebastien Loeb Racing (SLR) aus nächster Nähe zu verfolgen.

Jan Charouz, Vincent Capillaire und Rene Rast greifen für Teambesitzer Loeb ins Lenkrad eines in der LMP2-Klasse eingesetzten Oreca-Nissan. "Diese Rolle ist eine neue für mich in Le Mans, doch das Team ist gut aufgestellt und funktioniert", sagt Loeb, der den 24-Stunden-Klassiker an der Sarthe in den Jahren 2005 und 2006 im Team von Le-Mans-Legende Henri Pescarolo bestritt.

Der WRC-Rekordchampion und aktuelle Drittplatzierte der WTCC-Gesamtwertung wird in Le Mans nicht nur tatenlos in der Box stehen. "Ich werde versuchen, meinen Erfahrungen einzubringen. Dabei geht es mir vor allem um die Bereiche und Arbeitsprozesse, die ich aus Fahrersicht kenne", bemerkt Loeb gegenüber 'Autohebdo.fr'. Nebenbei will er das Rennen "einfach genießen" und "die Atmosphäre aufsaugen".

Eine Vorhersage bezüglich des Abschneidens von Charouz/Capillaire/Rast traut sich Loeb noch nicht zu. "Uns geht es vor allem darum, Erfahrung zu sammeln", meint der Teambesitzer. Beim offiziellen Vortest belegte der Oreca-Nissan von SLR Platz acht der LMP2-Zeitenliste.

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