RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Jubilar Petter Solberg Schnellster beim Shakedown

Subaru-Pilot Petter Solberg war beim Shakedown am schnellsten, dahinter Weltmeister Loeb (Kronos) und Henning Solberg (Peugeot). Stohl (Peugeot) 12., Aigner (Skoda) 16.

Michael Noir Trawniczek

Bei brütend heißen 34 Grad Lufttemperatur wurde heute Vormittag der Shakedown für die 51. Akropolis-Rallye absolviert. Die 4,2 Kilometer lange Strecke am Fuße des Mount Parnitha liegt rund 18 Kilometer nördlich vom Athener Olympiastadion entfernt, wo ab 18.00 Uhr die Rallye mit der Superstage eröffnet wird.

Nachdem er auf Sardinien schon zum vierten Mal in diesem Jahr ohne einen einzigen WM-Punkt die Heimreise antreten musste, scheint Subaru-Werkspilot Petter Solberg bei seinem 100. WM-Start ganz besonders motiviert zu sein - mit 3:21.7 Minuten war der Norweger um 1,6 Sekunden schneller als Weltmeister Sébastien Loeb, der die zweitschnellste Shakedown-Zeit in den Schotter brannte.

Manfred Stohl befuhr die Strecke wie Bestzeithalter Solberg fünfmal, mit seiner schnellsten Zeit reihte er sich als Zwölftschnellster ein. OMV-Teamkollege Henning Solberg, der die drittschnellste Zeit fuhr, zeigte sich zufrieden mit dem neuen, breiteren Reifen von BFGoodrich: "Ich hatte ein gutes Gefühl, der neue Reifen lässt sich leichter fahren."

Zufrieden zeigte sich RB Skoda-Pilot Andreas Aigner, dem lediglich drei Zehntelsekunden auf die Zeit seines Stallkollegen Harri Rovanperä fehlten. "Es läuft gut - auf jeden Fall besser als auf Sardinien", lachte der 22jährige. Dass die Rallye für dieses Jahr von Lamia in das Gebiet rund um Athen übersiedelte, bringt Aigner einen Vorteil: "Im Gegensatz zu sonst kennen auch meine Gegner großteils die Prüfungen nicht."

Von dem neuen Reifen erwartet sich auch der Rallye-Quereinsteiger eine deutlich verbesserte Performance. "Aber wir setzen ihn erst später ein, hier beim Shakedown oder bei der Superstage bringt das noch nichts."

80.000 Zuschauer werden bei der Superstage (18.00 Uhr) erwartet, Aigner weiß noch nicht, wer sein Gegner sein wird. "Mir ist es egal, gegen wen ich antreten werde - ich möchte nur eines nicht: Mich blamieren, einen Dreher fabrizieren", fügte Aigner mit einem Augenzwinkern hinzu.

Zeiten

 1. P. Solberg (Subaru)          3:21.7
 2. Loeb (Citroen)                  3:23.3
 3. H. Solberg (Peugeot)        3:23.6
 4. Sordo (Citroen)                3:23.9
 5. Atkinson (Subaru)            3:25.1
 6. Duval (Skoda)                  3:25.3
 7. Valimaki (Mitsubishi)         3:25.6
 8. Grönholm (Ford)               3:25.4
 9. Gardemeister (Peugeot)     3:26.6
10. Hirvonen (Ford)                3:26.7
11. Pons (Citroen)                  3:28.3
12. Stohl (Peugeot)                3:29.1
14. Rovanperä (Skoda)           3:30.8
16. Aigner (Skoda)                 3:31.7

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Akropolis

- special features -

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Bericht ARC

Traumhafter ARC-Auftakt bringt neue und prominente Sieger

Die Austrian Rallye Challenge feiert mit der neuen ARC Rallye Triestingtal einen großartigen Saisonauftakt. Der ARC-Sieg ergeht an Alexander Strobl und Cathy Schmidt. In den weiteren Tabellen ein Cocktail aus jung & alt, PS-stark & PS-schwach, teuer & günstig - ganz im Sinne der ARC-Erfinder…

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Zellhofer

Zellhofer startet Saisonbeginn zum zweiten Mal

Nach der Jännerrallye testet er bei Triestingtal Rallye für Rebenland Rallye - Co-Pilotin ist Anna Maria Seidl, Einsatzfahrzeug wieder der SUZUKI SWIFT ZMX

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.

Motorsport 4 Charity 2026

Rallye-Mitfahrten für den guten Zweck

Auch heuer lädt „Motorsport 4 Charity“ wieder zu einem Rallyetag der besonderen Art: Via „Taxi-Fahrten“ werden Spenden für die kleine Valentina gesammelt…

Großartiges Comeback des Rallyesports im Triestingtal - zahlreiche Fans genossen bei Kaiserwetter die erste ARC Rallye Triestingtal. Manfred Stohl feiert sein Österreich-Comeback mit einem überlegenem Sieg vor Daniel Mayer und einem starken Max Zellhofer. Luca Pröglhöf gewinnt in der ART2 das Prestige-Duell gegen Marcel Neulinger.

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Vorschau

Oberösterreichische Siegesträume in der Südsteiermark

Nach dem Auftakt zur TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft im oberösterreichischen Mühlviertel stehen die besten Piloten des Landes im zweiten Teil wieder in Leutschach auf dem Prüfstand.