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Loeb: "Das war mein heißester Titelkampf!"

Der frischgebackene vierfache Weltmeister Sébastien Loeb und der scheidende Citroen-Teamchef Guy Fréquelin blicken zurück auf 2007.

"Sicher hatten wir gute Karten vor diesem Wochenende - aber es war dennoch unmöglich, das einfach nur gelassen zu nehmen. Es gab so vieles, das hätte passieren können. Das Team hat mich besorgter denn je zuvor gesehen" - ein erleichterter Citroen-Teamchef Guy Fréquelin blickt noch einmal zurück auf das WM-Finale, bei dem sein Starpilot Sébastien Loeb souverän die Nerven behielt und er gemeinsam mit seinem Copiloten Daniel Elena mit einem dritten Platz hinter Mikko Hirvonen und Marcus Grönholm den vierten WM-Titel in Folge erobern konnte.

Sébastien Loeb stieg ebenso erleichtert vom Siegerpodest und jubelte: "Es ist einfach nur fantastisch!" Dennoch wurmt den 33-jährigen Franzosen, dass er bei der 16. und letzten WM-Rallye der Saison 2007 "nur" den dritten Platz belegen konnte, weil er um jeden Preis einen Abflug verhindern musste: "Als Dritter diese frustrierende Rallye zu beenden bedeutet jedoch, dass wir erneut Weltmeister wurden. Die Aufgabe, die wir bei dieser Rallye bewerkstelligen mussten, war ganz und gar nicht einfach. Seit unserem Abflug in Sardinien haben wir darum gekämpft, zurück an die Spitze zu kommen - und wir haben stets daran geglaubt, dass wir das schaffen können!"

Loeb streut seinem Arbeitgeber Rosen: "Das Potential des Citroen C4 auf all den verschiedenen Straßenbelägen, welche in der WM vertreten sind, sowie die exzellente Arbeit, die jeder bei Citroen Sport erbrachte, hielten unsere Jagd auf den Titel aufrecht und es ist großartig, dass wir es an diesem Wochenende geschafft haben. Von meinen vier Titelkämpfen war dieser ohne Zweifel der heißeste. Es nach einem derart harten Kampf gegen Marcus Grönholm geschafft zu haben, verleiht diesem Titelgewinn einen ganz besonderen Geschmack."

Mit einem Augenzwinkern fügt Loeb hinzu: "Ich weiß, dass Marcus sein letztes Jahr in der WM gerne als Weltmeister beendet hätte - aber es tut mir nur zur Hälfte leid, dass er es nicht geschafft hat." Besonders froh sei er auch, "den Titel bei jener Rallye erobert zu haben, welche für meinen Boss Guy Fréquelin die letzte war", sagt Loeb, der auch im kommenden Jahr wieder um die WM-Krone kämpfen wird.

Fréquelin gibt offen zu: "Dieser Titel erfüllt mich mit einer immensen Freude - er ist nicht nur eine Belohnung für das Talent von Sébastien und Daniel, sondern auch für die unglaubliche Motivation, die jeder bei Citroen Sport verspürt hat. Nach einem Jahr Pause in die Wettkampfarena zurückzukehren, um mit dem brandneuen Citroen C4 WRC den Titel in der Fahrer-Weltmeisterschaft zu gewinnen, ist extrem zufriedenstellend."

Lob für Loeb

Daniel Sordo, der gemeinsam mit seinem Copiloten Marc Marti das Jahr als WM-Vierter abschließen konnte, erklärt: "Ich bin froh und stolz, diese Saison an der Seite der neuen Weltmeister bestritten zu haben. Ich hätte mir keine besseren Lehrer als Teamkollegen wünschen können."

Lob gab es auch von Citroen-Vizepräsident Gilles Michel: "Dieser Titelgewinn spiegelt wieder, was Citroen über sich selbst sagen möchte - dass es sich um eine Mischung aus reinem Talent, bemerkenswerter Verbundenheit und Simplizität handelt. Die Art, wie Sébastien Loeb und Daniel Elena ihren vierten Titel errungen haben, stellt eine Ehre für Citroen dar."

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