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Rallye-WM: Wales GB

"Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden!"

Etwas kurioser Ausklang für Andreas Aigner und Klaus Wicha - nach drei Reifenschäden am Morgen wurde auf die letzte Wertungsprüfung verzichtet, Aigner wurde als Neunter gewertet.

Fotos: RB Rallye Team

Etwas kurioser Ausklang für das Red Bull Rallye Team bei der Wales Rallye – trotzdem die vorletzte Prüfung nicht beendet und die letzte erst gar nicht gefahren wurde bleibt das Duo Andreas Aigner/Klaus Wicha mit dem Mitsubishi EVO IX in der Wertung.

Ausschlaggebend dafür war eine kluge Entscheidung der BRR-Truppe: Teamchef Raimund Baumschlager erinnerte sich nach den neuerlichen Reifenschäden auf SP 15 (insgesamt gab es damit alleine heute drei!) des Supe-Rallye-Systems, ließ den Mitsubishi in den Park Ferme bringen, wodurch Aigner zwar zehn Minuten Strafzeit ausfasste, aber in der Wertung blieb.

Wobei Baumschlagers leise Hoffnung, mit dieser Aktion vielleicht sogar noch einen PWRC-Punkt zu retten, nicht ganz aufging. Aigner/Wicha nehmen im Endergebnis Rang 9 in der PWRC-Wertung ein.

Das Missgeschick in SP 15 war heute aber nicht der erste Zwischenfall: Schon eine SP davor gab es einen schleichenden Plattfuß ohne Vorankündigung, Aigner hatte beim Einlenken in eine Rechtskurve keine Chance mehr zu korrigieren, fuhr gerade weiter und touchierte einen Erdwall.

Andreas Aigner: „Fünf Reifenschäden in einer Rallye sind einfach zu viel. Irgendwie fehlte mir in Wales auch ein wenig das Glück. Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden. Aber der Speed war in Ordnung. Schade, dass der unbelohnt blieb.“

Teamchef Raimund Baumschlager: „Andreas ist wieder eine gute Rallye gefahren, die Leistung war in Ordnung. Von den Reifen her war es eine total verrückte Rallye. Fast alle hatten damit große Probleme, nur einige wenige blieben davon verschont. Und die stehen eben jetzt ganz oben.“

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