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Rallye-WM: News

Meeke beklagt fehlende Rückendeckung

Im Verhältnis zwischen Kris Meeke und Citroen tun sich weitere Risse auf: Der Brite beklagt nach seiner vorübergehenden Suspendierung fehlende Rückendeckung.

An diesem Wochenende kehrt Kris Meeke bei der Finnland-Rallye ins Werksteam von Citroen in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zurück. Doch seine Zwangspause bei der Polen-Rallye hat Spuren hinterlassen, denn Meeke kritisiert nun erstmals öffentlich das Verhalten von Citroen und warnt davor, dass sein angeknackstes Selbstvertrauen bei der Finnland-Rallye zu einem Problem werden kann. "Ich freue mich hier in Finnland zurückzukommen, aber mit diesem Gefühl hierher zu kommen, ist frustrierend", sagt Meeke.

"Um bei dieser Rallye vorne mitzufahren, darfst du keiner keinerlei Zweifel und musst volles Vertrauen haben, und das ist in diesem Jahr sicherlich nicht der Fall", so der Brite. Nach einer bisher enttäuschenden WRC-Saison und mehreren Unfällen hatte Citroen Meeke bei der Polen-Rallye eine Zwangspause verordnet und Andreas Mikkelsen in sein Auto gesetzt. Der hatte mit Platz neun allerdings auch nicht überzeugt.

Seine Zwangspause in Polen ist für Meeke ein eindeutiges Zeichen für Misstrauen gewisser Teammitglieder gegen ihn. "Wenn man eine Rallye auslassen muss, gibt es gewisse Leute im Team, die dich nicht unterstützen", sagt Meeke. "Daher fühle ich mich in diesem Umfeld derzeit nicht wohl genug, um das zu wiederholen, was mir im vergangenen Jahr gelungen ist", so Meeke, der die Finnland-Rallye im vergangenen Jahr gewonnen hatte.

"Aber wer weiß, vielleicht kommt dieses Gefühl nach dem ersten Kilometer im Shakedown zurück", äußerte Meeke im Vorfeld der Trainingsläufe Zuversicht. Und diese war nicht unbegründet. Beim Shakedown am Donnerstagvormittag war Meeke der Schnellste und verwies Thierry Neuville (Hyundai) um eine Zehntelsekunde auf Platz zwei.

Meeke erkennt jedoch an, dass Citroen durchaus das Recht hat, ihn aus dem WRC-Auto abzuziehen. "Ich arbeite für Citroen, und wenn sie meinen, dass ich meine Arbeit nicht gut genug machen, können sie so entscheiden wie sie entschieden haben", sagt er. "Ich werde weiterhin mein Bestes geben."

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