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Rallye-WM: Analyse

Hyundai, Toyota an Meeke interessiert

Ist Kris Meekes Karriere in der Rallye-WM doch nicht vorbei? Hyundai und Toyota signalisieren Bereitschaft, mit ihm zu verhandeln.

Nach der Entlassung bei Citroën darf sich Kris Meeke Hoffnungen auf eine Fortsetzung seiner Karriere in der Rallye-WM machen, denn sowohl Hyundai als auch Toyota schließen den Briten in ihre Überlegungen hinsichtlich ihrer Fahrerkader für die WM-Saison 2019 ein. "Es besteht kein Zweifel daran, dass Kris Meeke ein Fahrer ist, der WM-Rallyes gewinnen kann", sagte Alain Penasse, Teammanager der Südkoreaner. "Er ist sehr schnell, aber auch sehr unkonstant. Das zieht sich wie ein roter Faden durch seine Karriere, aber er hat den Speed und ist niemand, der zu Hause rumsitzen sollte."

Penasse (Bild oben) erklärte daher weiter: "Wir denken über alle Fahrer nach, vor allem über diejenigen, die auf dem Markt sind, aber es ist noch etwas zu früh." Zudem betonte er, dass aktuell kein Kontakt zu Meeke bestehe. Bei Toyota hatte Teamchef Tommi Mäkinen schon vor Meekes Entlassung erklärt, er würde mit dem Nordiren gerne über eine künftige Zusammenarbeit sprechen. M-Sport-Boss Malcolm Wilson sagte zwar, er seit traurig darüber, dass die Rallye-WM einen britischen Piloten und Siegfahrer verliere, er sei mit seinen aktuellen Fahrern aber sehr zufrieden.

Für Hyundai-Teammanager Penasse gerät der Fahrermarkt nach dem Rauswurf von Meeke aber auch in eine andere Richtung in Bewegung, ist doch plötzlich mitten in der Saison ein Cockpit bei einem der Werksteams freigeworden. "Ich kann mir vorstellen, dass einige an Citroën interessiert sind", sagte er. "Im vergangenen Jahr waren sie keine Gefahr, aber mittlerweile haben sie gute Ergebnisse und sind daher für Fahrer interessant." In Sachen Hyundai gilt das vor allem für Hayden Paddon und Dani Sordo, die sich in diesem Jahr einen i20 WRC teilen müssen.

"Wenn man ihnen ein weiteres Jahr mit sieben Rallyes anbietet und Citroën ein volles Programm, wäre das sicherlich interessant für sie. Die Burschen sind sicherlich nicht scharf darauf, sich noch einmal ein Auto zu teilen", so Penasse. Meeke selbst hat sich übrigens noch nicht zu seiner Entlassung bei Citroën geäußert.

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