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Zurück in die Zukunft

Opel bezeichnet den kombi-ähnlichen Monza Concept als "Sports Break". Seine Linien weisen auf die künftige Designsprache der Marke hin.

Thomas Lang/mid

Tradition und Geschichte sind für ein Unternehmen keine Basis für die Zukunft. Opel feierte 2012 in schwierigen Zeiten den 150.Geburtstag. Nun ist der Blick ausschließlich in die Zukunft gerichtet. Mit dem Monza Concept präsentieren die Rüsselsheimer auf der IAA (12. bis 22. September) mehr als eine Studie.

"Der Monza Concept stellt das Opel-Fahrzeug von morgen dar", bringt es Opel-Vorstandsvorsitzender Dr. Karl-Thomas Neumann auf den Punkt und führt weiter aus: "Auf der einen Seite verkörpert er all das, was Opel bereits heute ausmacht: deutsche Präzision und innovative Technologielösungen, umgeben von fesselndem Design.

Zugleich geht das Konzeptfahrzeug aber noch einen großen Schritt weiter und zeigt die Kernpunkte bei der Entwicklung der nächsten Generation von Opel-Modellen: maximale Vernetzung und höchste Effizienz.

Das Potenzial, das in der Vernetzung steckt, setzten die Details der Studie in der Praxis um. Es beginnt mit der neuartigen LED-Projektionstechnologie für Instrumenten- und Infotainment-Anzeigen. Die Effizienz zeigt sich in vielerlei Hinsicht: im luftig-leichten Design, der optimalen Raumausnutzung und in fortschrittlicher Antriebstechnologie. Der Monza Concept setzt vom E-Moto mit Reichweitenverlängerer bis zur Brennstoffzelle auf die wachsende Bedeutung des Elektronantriebs im Alltagsverkehr.

Die Studie ist 4,69 Meter lang und verfügt über vier Sitze. Die Dachlinie verläuft zunächst halbkreisförmig wie bei einem klassischen Coupé, um kurz vor der Heckklappe leicht an zusteigen. Trotz sportlicher und flacher Silhouette mit einer Höhe von 1,31 Meter fordert das von Opel als "Sports Brake" bezeichneten Fahrzeug keinerlei Abstriche beim Platzangebot im Innenraum, bei der Kopffreiheit für die Passagiere und beim Volumen des Gepäckraums, das 500 Liter erreicht.

Die für den Monza Concept verantwortlichen Designer im Team von Mark Adams setzen auf die Weiterentwicklung der aktuellen Designsprache, wie sie beispielsweise der Insignia verwendet. Die neuen Linien und Formen für die Zukunft sollen verdeutlichen, dass Opel keinesfalls gedenkt, als graue Maus des Massenherstellers aufzutreten. "Dies ist der nächste, selbstbewusste Schritt auf unserem Weg in die Zukunft", beschreibt Opel-Designchef Mark Adams.

Im Innenraum führt die Studie die Strategie der Innovationen mit hochmoderner LED-Projektionstechnologie fort. Traditionell einzelne, separierte Bildschirme, auf denen sich die unterschiedlichen Informationen ablesen lassen, sucht der Fahrer vergebens.

Stattdessen fällt sein Blick auf eine von Tür zu Tür verlaufende Instrumententafel, die als in sich geschlossene Projektionsfläche nutzbar ist. Die Oberfläche, die der Fahrer je nach Anforderungen oder Geschmack personalisieren kann, gibt Informationen genauso wie dekorative Elemente wieder. Insgesamt 18 LED-Projektoren entwerfen als Weltneuheit ein durchgängiges, anpassungsfähiges Multifunktionsdisplay.

Opel-Designer waren die ersten mit der Idee, diese im Event-Bereich etablierte Technologie, die bei großen Ereignissen wie dem Thronjubiläum der britischen Königin bereits für Furore sorgte, in einem Pkw zum Einsatz zu bringen. 3D-Grafiken visualisieren alle wichtigen Funktionen. Von präzisen Fahrzeug- und Fahrerinformationen über Internet- und Kommunikationsoptionen bis hin zu dekorativen Elementen.

Am Ende schließt sich dann doch der Kreis zwischen Vision für die Zukunft des Autobauers mit seiner Geschichte. Schon einmal feierte ein Opel Monza auf der IAA seine Weltpremiere. 1977 als großes Coupé mit einem kraftvollen Reihensechszylindermotor, das aus drei Litern Hubraum 132 kW/180 PS schöpfte. Der erste Monza war auf jeden Fall ein Erfolg, der bis 1986 in Produktion blieb.

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