CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ennstal Classic 2010

DC im NASCAR-Boliden

David Coulthard wird beim GP von Gröbming im Rahmen der Ennstal Classic den NASCAR-Boliden von Red Bull, einen Toyota-Camry pilotieren.

Fotos: www.ennstal-classic.at

Wenn in der Formel 1 die mangelnden Überholvorgänge beklagt werden, so sind die amerikanischen Stock Car Rennen das extreme Gegenteil: bei einem Rennen im Super-Speedway von Talladega wurde die Rekordzahl von 11.428 Überholvorgänge gezählt. Die NASCAR hat die schnellste und attraktivste Rennformel der Welt. Der Sprint-Cup (nach dem Hauptsponsor, einem Mobilfunker benannt) wie sich die amerikanische Stock-Car Serie nennt, umfasst 36 Rennen auf 22 verschiedenen Strecken, pro Rennen gibt es 43 Starter, 155.000 Zuschauer verfolgen im Schnitt die Rennen, 40 Millionen Zuschauer sitzen US-weit vor dem Fernseher. Die «Sekte» der NASCAR-Fans wird auf 75 Millionen Menschen geschätzt.

Die Technik der Autos mutet hausbacken an: 5.9 Liter Stoßstangen-Motoren mit Vergasern, bis zu 800 PS Leistung, bis 10.000 Touren wird gedreht, Gewicht ca. 1500 kg, flacher Unterboden ohne Diffusor, keine Elektronik. Für die superschnellen Ovals wie Daytona und Talladega werden die Motoren durch Ansaugrestrikter begrenzt.

2004 fuhr Rusty Wallace in Talladega für die NASCAR einen Speed-Test mit Rundenschnitten von 356 km/h! Die Karossen der Sprint-Cup Autos sind aus Fiberglass und ihre Ähnlichkeit mit Serienautos wie Toyota Camry, Ford Fusion, Dodge Charger, Chevy Impala, wird im Reglement definiert.

Red Bull setzt aus dem Hauptquartier Mooresville (North Carolina) zwei NASCAR-Auto ein: Die Startnummer #82 gehört Scott Speed, mit #83 fährt Brian Vickers. Als Basisauto muss der Toyota-Camry herhalten. David Coulthard wird das Brian Vickers-Auto am 17. Juli im Chopard-Grand Prix von Gröbming zünden: eine Sensation für Österreich.

Zur Ennstal Classic Website

News aus anderen Motorline-Channels:

Ennstal Classic 2010

Weitere Artikel:

Selten lag die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn so nahe beinander wie beim Fiat Multipla. Da passt es nur gut, dass ihm sogar ein Leben nach dem Tod vergönnt war. In China. Als Elektroauto.

Gutes Rezept, falscher Zeitpunkt

Helden auf Rädern: MG ZS 180

Als praktisch alles schon verloren war, lieferte MG Rover ein Paradebeispiel für cleveres Engineering. Vor allem, weil der ZS ursprünglich der Unsportlichste der Modellpalette war.

Den Wahnsinn im Gepäck

Helden auf Rädern: Honda City

Japan und ihre Kleinwagen – eine Liebesbeziehung, die sensationelle Blüten trieb. Honda dachte zum Beispiel beim City schon früh über Probleme nach, die erst jetzt bei uns angekommen sind.

Starter, Elektrik, Vergaser im Fokus

Auf zum Schrauberseminar!

Oldtimer-Spezialist Dieter Serglhuber lädt zum Oldtimer–Spezialseminar. An fünf Samstagen werden Klassik-Spezialthemen in Theorie und Praxis erklärt.

Ein halbes Jahrhundert in sechs Generationen

50 Jahre VW Polo

Autos sind immer Kinder ihrer Zeit – und kaum ein anderes zeigt diesen Schlüssel zu großer Beliebtheit besser als der VW Polo. Je nach Zeitgeist und Geschmack passte er sich den Wünschen und Bedürfnissenn der Kunden an, blieb seinem Grundmotto aber stets treu: leistbare Mobilität ohne Abstriche auf der Höhe der Zeit. Wir blicken zurück auf fünf bewegte Jahrzehnte, erzählt anhand der sieben Polo-Generationen.

Kleiner Bruder, das Luder

Helden auf Rädern: Renault 6

Plattformübergreifende Entwicklungen waren schon in Mode, bevor sie wirklich in Mode kamen. Im Falle des Renault 6, brachte das Gleichteileprinzip aber fast mehr Nach- als Vorteile mit sich.