RALLYE

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Eine große Herausforderung

Markko Märtin und Francois Duval sorgen für das Debüt des neuen Focus WRC auf Asphalt, beide Piloten zeigen große Ehrfurcht vor den Prüfungen.

Für Ford bedeutet die Deutschland-Rallye Neuland. Sein erfolgreiches Schotter-Debüt hat das neue Ford Focus WRC zwar bereits gegeben und bei der Akropolis-Rallye sogar einen Sieg eingefahren. Wie sich der neue Bolide auf Asphalt schlägt, bleibt aber noch abzuwarten, bei den letzten Tests gaben sich Markko Märtin und Francois Duval jedenfalls optimistisch.

Märtin wird in Deutschland seine 50. WM-Rallye bestreiten, im Vorjahr beendete er das Event an der sechsten Position: "Die Deutschland-Rallye ist mit keiner anderen Asphalt-Rallye zu vergleichen, es gibt unglaublich viele verschiedene Straßenbeläge. Vor allem wenn es nass ist, kann man nur schwer unterscheiden, welcher Belag Grip bietet und welcher rutschig ist."

Was sein Arbeitsgerät betrifft, zeigt sich der Youngster optimistisch: "Das Team hat auf Asphalt große Fortschritte mit dem 2003er Auto gemacht. Vor allem das Handling und die Balance sind nun besser als im Vorjahr, ich glaube allerdings, dass uns das eher bei den restlichen Asphalt-Rallyes in diesem Jahr zugute kommen wird."

Für Teamkollegen Francois Duval ist es der erste Auftritt im Focus WRC in Deutschland, 2002 saß der 22-Jährige noch im Puma 1600 Kitcar: "Die Straßen in den Weinbergen sind sehr ähnlich denen in meiner belgischen Heimat. Hier ist allerdings teilweise viel Schotter auf der Piste, man versäumt leicht seinen Bremspunkt.

Als dritter Mann kommt erneut Mikko Hirvonen zum Einsatz, der junge Finne pilotiert im Unterschied zu Märtin und Duval die Vorjahres-Version des Ford Focus WRC.

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