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"Die härteste Asphalt-Rallye"

Der französische Asphalt-Spezialist Gilles Panizzi über seine verspätete Deutschland-Premiere und seine persönlichen Ziele.

Sie gelten in der Rallye-WM als Asphalt-Spezialist. Doch in dieser Saison haben Sie auch auf Schotter schöne Erfolge gefeiert. Was mögen Sie lieber?

"Ich fühle mich auf Schotter inzwischen immer wohler. Für meinen Geschmack sollte die Weltmeisterschaft jeden Belag haben, Asphalt und Schotter, schnelle Strecken und auch extrem langsame Prüfungen wie zuletzt auf Zypern."

Die ADAC Rallye Deutschland ist für Sie ja fast Neuland. Wie gut kennen Sie die Strecken?

"Im vergangenen Jahr war ich nicht in Deutschland, da ich wegen eines gebrochenen Schlüsselbeins pausieren musste. Ich konnte wegen meiner Verletzung nicht einmal am Training teilnehmen. Im Jahr 2001, als die Veranstaltung als Probelauf für die Weltmeisterschaft zählte, konnte ich in Deutschland am Training teilnehmen, bin aber nicht die Rallye gefahren."

Was sind Ihre Ziele für Ihr Deutschland-Debüt?

"Ich wäre sehr froh, wenn ich die gleichen Zeiten fahren könnte wie Marcus Grönholm und Sébastien Loeb, denn sie sind sicher die besten Fahrer bei der Rallye Deutschland. Besonders Marcus schätze ich dort sehr schnell ein. Er hätte im vergangenen Jahr gewonnen, wenn er nicht auf der ersten Etappe einen technischen Defekt gehabt hätte. Natürlich hoffe ich auf einen Sieg, - mal sehen, ob ich das schaffen kann."

Was ist bei der Rallye wichtig?

"Für mich ist diese Veranstaltung die härteste Asphalt-Rallye, denn die Streckenprofile sind in den drei Regionen Mosel, Baumholder und Saarland sehr unterschiedlich. Wir müssen für jede dieser Strecken eine gute Abstimmung finden. Die Rallye ist keine normale Asphalt-Rallye, denn die rauen und schmutzigen Wertungsprüfungen auf dem Truppen-übungsplatz in Baumholder ähneln eher einer Schotter-Rallye. Man darf sich dort keine Fehler erlauben. Ich erinnere mich noch daran, dass dort dicke Steine gefährlich nahe an der Strecke stehen."

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