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Was wäre wenn...

Markko Märtin legte eine beeindruckende Performance an den Tag, ohne technische Probleme wäre zumindest ein Platz auf dem Stockerl möglich gewesen.

Der junge Este Markko Märtin konnte einem während der Deutschland-Rallye richtig leid tun, seine beeindruckende Vorstellung mit gleich 10 SP-Bestzeiten wurde nicht belohnt, die Technik am Ford Focus WRC spielte nicht immer mit.

Keine Frage, der 27-Jährige hätte das Zeug zum Sieg gehabt, wenn nicht zwei Mal Probleme mit dem Getriebe aufgetreten wären.

Märtin zeigt sich dennoch erfreut, was die Performance des Autos beim ersten Einsatz auf Asphalt anbelangt: "Ich war wirklich beeindruckt, zusammen mit den Michelin-Reifen war das Package nahezu perfekt. Die Rallye war alles andere als leicht, wir haben trotz der widrigen Bedingungen keine Fehler gemacht."

Über seine Pechsträhne kann der Ford-Pilot nur den Kopf schütteln: "Ich bin wirklich enttäuscht, dass wir nicht auf's Podium gekommen sind, aber wir hatten das Glück wieder einmal gegen uns. Was muss man tun, um diese Serie zu beenden? Der liebe Gott scheint sich bei der Akropolis-Rallye ein Wochenende frei genommen zu haben, da hatten wir kein Pech und verließen die Rallye als Sieger..."

Teamkollege Francois Duval bot eine tadellose Leistung, am Ende hatte er gegenüber Carlos Sainz allerdings das Nachsehen und landete auf Platz sieben: "Es ist natürlich schade, dass wir das Duell gegen Carlos verloren haben, andererseits haben wir einige Punkte geholt."

Teamchef Malcolm Wilson hat gemischte Gefühle: "Einerseits bin ich natürlich traurig über die Probleme die Markko hatte, ich bin mir sicher, er hätte Grönholm unter Druck setzen können. Andererseits bin ich hoch erfreut über die Performance unseres neuen Autos, wir sind nun in der Lage, bei jeder WM-Rallye zu gewinnen."

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