RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Die wechselnden Bedingungen liegen mir"

Manfred Stohl hat seinen Shakedown beendet, im Interview mit Motorline.cc spricht er über Eindrücke und Erwartungen bei seinem ersten Werkseinsatz.

Manfred, Du bist soeben den Shakedown gefahren (schnellster Mann war übrigens Cedric Robert im Peugeot 206 WRC), wie bist Du damit zufrieden?

Es lief eigentlich alles einwandfrei, der Hyundai fühlt sich auf Asphalt gut an.

Das ist ja Deine erste Asphalt-Rallye im Hyundai Accent WRC, kannst Du Vergleiche zum Ford Focus, mit dem Du ja in Österreich viel auf Asphalt gefahren bist, ziehen?

Das ist sehr schwierig. Diese Auto sind alle auf einem Top-Level, die Unterschiede wenn man im Auto sitzt sind nicht so gewaltig wie man vielleicht glauben mag. Den wirklichen Unterschied sieht man erst auf der Stoppuhr.

Wie gefällt Dir die Streckenführung und wie kommst Du mit den wechselnden Straßenbelägen zurecht?

Mir kommen die verschiedenen Beläge sehr gelegen, ich mag wechselnde Bedingungen. Womit ich mich nicht richtig anfreunden kann, ist die Panzerplatte, breite Straßen mit vielen Abzweigen, das ist nicht so meins.

Du hast als Ziel eine Top-Ten-Platzierung genannt, leicht wird das aber nicht, oder?

Das stimmt, es muss schon alles passen, um unter die Top-Ten zu kommen, zudem müssten einige Werksautos ausfallen. Sollten die Top-Leute alle durchkommen, wird sich ein Platz unter den ersten zehn vermutlich nicht realisieren lassen.

Kurz noch zu einer anderen Rallye, Du wurdest zur Rally Vinho Madeira eingeladen, mit welchem Auto bist Du dort unterwegs?

Ich fahre mit einem Ford Focus WRC von Procar, Co-Pilot wird Peter Müller sein. Ich freue mich schon sehr auf das Event, zu dem uns der Veranstalter wie auch schon im Vorjahr eingeladen hat.

Wir wünschen Dir alles Gute für die Deutschland-Rallye und danken für das Gespräch.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Deutschland

- special features -

Weitere Artikel:

Rallye-Legende Carlos Sainz sen. kehrt an diesem Wochenende in Spanien in ein Auto der Rallye-Weltmeisterschaft zurück und pilotiert einen Ford Puma Rally1

EHRC Gravel, Brunello: Vorschau Schindelegger

Eine große Karriere endet bald

52 Jahre! Seit Helmut Schindelegger den Führerschein besaß, war er auch Teil der österreichischen Rallyeszene. Und nun, nach 52 Jahren, erklärt er seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport und fährt damit auch die letzte Rallye in Österreich.

WRC-Rückkehr in die USA

WRC: Diese Region wird zur Rallye-Bühne

Die WRC kehrt 2027 in die USA zurück, nun stehen weitere Details fest: Knoxville wird Rallye-Zentrum, der zeremonielle Start erfolgt in Nashville

Jahressiegerehrung & Party

TEC7 ORM lädt zur Rallyeparty

Am 20. November steigt im FAZ Fohnsdorf die große TEC7 ORM Jahressiegerehrung mit Rallyeparty im Anschluss - die Fans sind herzlich eingeladen.

Peter Klein Kolumne

Wenn das Leben in die Jahre kommt

Am 11.11. wird es exakt 25 Jahre her sein, dass Franz Wittmann noch einmal Staatsmeister wurde . ORF-Legende Peter Klein erinnert sich in einer zweiteiligen motorline-Kolumne. Hier Teil 1.

Darunter gleiche Technik

Warum Toyota auf Celica und Yaris setzt

Die Celica kehrt in die WRC zurück, der Yaris bleibt: Toyota erklärt, warum künftig zwei verschiedene Modelle zum Einsatz kommen und wer sie fährt