RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

Toyota-Fahrerfrage etwas kompliziert

Teamchef Tommi Mäkinen muss zugeben, dass die Suche nach Fahrern für das Toyota-WRC-Projekt derzeit ein großes Problem darstellt.

Toyota hat noch weniger als ein Jahr, um sein neues Team auf die Beine zu stellen, denn 2017 wollen die Japaner beim Saisonstart der Rallyeweltmeisterschaft in Monte Carlo mit zwei Autos an den Start gehen. Seit der Berufung von Tommi Mäkinen zum Teamchef gibt es nur wenige Meldung über konkrete Fortschritte. So steht beispielsweise noch nicht fest, welche Fahrer in diesem Jahr das Entwicklungsprogramm voranbringen sollen.

Das sind keine guten Voraussetzungen, wie Mäkinen selbst zugeben muss. "Die Situation ist schwierig", sagt der Finne im Interview mit dem WRC Live Radio. "Alle Fahrer wollen auch die Meisterschaft bestreiten, aber wir haben kein Auto, mit dem sie fahren könnten. Das gibt es erst 2017. Dadurch ist es etwas kompliziert."

Aus diesem Grund hatte Kris Meeke Toyota einen Korb gegeben und ein Angebot von Citroën angenommen, wo er in diesem Jahr das WRC für die Saison 2017 entwickeln und parallel einige WM-Läufe im alten Auto bestreiten kann.

Für Mäkinen kommt noch ein weiteres Problem hinzu: "Für 2017 sind viele Fahrer noch an ihre Teams gebunden, die könnten daher frühestens 2018 verfügbar sein; da müssen wir realistisch sein." Konkret heißt das: Die Chancen, dank routinierter Piloten schon im ersten Jahr vorne mitfahren zu können, schwinden. "2017 wird für uns ein Jahr sein, in dem wir so viel wie möglich lernen und Erfahrung sammeln möchten", meint Mäkinen.

Einen Kandidaten hat der Finne allerdings schon auf dem Zettel – den Europameister des Jahres 2014, seinen Landsmann Esapekka Lappi (Bild oben), der aktuell noch Werksfahrer bei Škoda ist: "Lappi ist einer der heißesten jungen Fahrer. Ihn würde ich gerne bei mir hinter dem Lenkrad sitzen haben."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

- special features -

Weitere Artikel:

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg