RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

Unbegrenzte Tests als Toyota-Vorteil

Toyota darf vor der Rückkehr in die Rallye-WM unlimitierte Testfahrten absolvieren; der Yaris WRC hat über 10.000 km auf dem Buckel.

Nach langjähriger Absenz wird Toyota 2017 in die Rallye-WM zurückkehren. "Unser Team arbeitet rund um die Uhr. Alle haben nur ein Ziel: Siege", stellt der stellvertretende Teamchef Koei Saga im Interview mit der FIA-Website klar. Bevor sie mit manipulierten Luftmengenbegrenzern für einen handfesten Skandal sorgten, haben die Japaner zwischen 1975 und 1999 viele Erfolge im Championat gefeiert, an die man im kommenden Jahr anschließen möchte. "Wir werden einige Hürden zu meistern haben, aber ich bin sehr zuversichtlich", so Saga über die Mannschaft um Tommi Mäkinen.

Der Yaris WRC wurde in den zurückliegenden Monaten immer wieder getestet. Das Auto hat mittlerweile mehr als 10.000 Kilometer auf unterschiedlichen Belägen hinter sich. "Es ist natürlich ein Vorteil, dass wir im Gegensatz zur Konkurrenz keinerlei Testbeschränkungen unterliegen", gibt der Japaner offen zu. "Nur bei Testfahrten kannst du dem Auto auf den Zahn fühlen und die Abläufe mit der Mannschaft trainieren. Demgegenüber haben die anderen Hersteller Testmöglichkeiten in ihren Häusern, die wir nicht haben."

"Es kann ein Vorteil sein, dass wir wirklich mit einem weißen Blatt Papier begonnen haben. Es gibt keine Einflüsse aus der Vergangenheit, kein Erbe, das wir am Auto weitertragen müssten", erklärt Saga weiter. "Gleichzeitig fehlen uns natürlich Bezugswerte. Wir können unser Auto nicht mit einem Vorgänger vergleichen, aber da wir sowieso immer das Ziel haben, stets noch bessere Autos zu bauen, mache ich mir über das Fehlen dieser Messlatte eigentlich keine Sorgen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

- special features -

Weitere Artikel:

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe

Jännerrallye: Bericht Zellhofer

Viel Schnee war kein Vorteil

Christoph Zellhofer hatte mit dem SUZUKI Swift ZMX keine Chance - der PS-Vorteil wirkte gegen die leichteren Rally3-Autos nicht

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Jännerrallye: Bericht ZM Racing

ZM-Racing bringt alle Teams ins Ziel

Den Aktiven und der Technik-Crew gelingen Platzierungen unter den Top-20 - Max Zellhofer als Teamchef und Einsatzleiter ist mit dem Resultat zufrieden

Schnee-Chaos stoppt Vorbereitung

Hyundai muss Neuville-Test abbrechen

Heftige Schneefälle stoppten den WRC-Test von Thierry Neuville in Frankreich: Selbst Schneepflüge halfen nicht, doch die FIA gewährt Hyundai einen Nachholtermin

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen