RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

Latvala hat bei Toyota unterschrieben

Sichere Quellen berichten, dass Jari-Matti Latvala die Rallye-WM 2017 neben Juho Hänninen beim neuen Toyota-Team bestreiten wird.

Autosport hat bestätigt, dass Jari-Matti Latvala 2017 nebst Juho Hänninen für Toyota in der Rallyeweltmeisterschaft an den Start gehen wird. Dem Vernehmen nach soll sich der ehemalige Volkswagen-Fahrer Anfang dieser Woche mit Tommi Mäkinens Team geeinigt haben. Den Yaris WRC wird er aber erst nach seiner Präsentation, die am Dienstag, dem 13. Dezember, in Helsinki stattfinden soll, zum ersten Mal testen. Nach dem Ausstieg vor 17 Jahren kehrt Toyota in der nächsten Saison in die Rallye-WM zurück. Es wird erwartet, dass Esapekka Lappi ab dem Frühjahr in einem dritten Yaris WRC sitzen und damit die rein finnische Fahrerbesetzung komplettieren wird.

Latvala selbst wollte bislang nicht bestätigen, dass der Vertrag bereits unter Dach und Fach ist: "Ich kann nicht bestätigen, dass ich unterschrieben habe. Ich verhandle gemeinsam mit meinem Manager Timo Jouhki viel mit Tommi. Ich kann dir aber nicht sagen, dass ich unterschrieben habe." Auf die Frage, ob er zuversichtlich ist, bei der Rallye Monte-Carlo dabei zu sein, lautete seine Antwort: "Wenn du mich vor einer Woche gefragt hättest, hätte ich gesagt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, aber jetzt bin ich zuversichtlicher."

Latvala stellte auch klar, dass er den Yaris WRC bisher nicht getestet hat. Dieses Privileg ließen die Teams nur Sébastien Ogier zukommen. "Die Hersteller wollen eigentlich Sébastien. Deshalb erlauben sie es ihm, das Auto zu testen, aber für mich gilt das nicht", blickt Latvala der Realität ins Auge. Das ärgert ihn aber nicht: "Ich kann das verstehen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Citroën Sébastien nicht testen hat lassen. Es ist nicht so einfach, wenn sie dir nicht die Möglichkeit geben, das Auto auszuprobieren."

Latvalas Deal mit Toyota macht indes die Cockpitsuche für seinen ehemaligen Teamkollegen Andreas Mikkelsen noch schwieriger. Dem zweifachen Saisonsieger wurden ebenfalls Chancen bei Toyota eingeräumt. Nun muss der Norweger wohl warten, wie sich Ogier entscheiden wird. Die Optionen des Weltmeisters dürften sich mittlerweile nur noch auf M-Sport oder privat eingesetzte Polo WRCs beschränken. Die Chancen auf eine Rückkehr zu Citroën hingegen werden immer geringer. Ogier konnte den neuen C3 WRC bisher nicht testen.

Die Franzosen werden das endgültige Auto auch erst in der kommenden Woche fertig aufgebaut haben, wenn die Vorbereitungen für die Rallye Monte-Carlo beginnen. Ogier will keinen Vertrag mit einem Team unterschreiben, bevor er das Auto nicht testen konnte, wird sich aber in Kürze entscheiden müssen. Es gibt Spekulationen, dass ein aus dem Nahen Osten finanziertes Projekt auf die Beine gestellt werden könnte, um den fertig entwickelten VW Polo WRC 2017 doch noch einzusetzen. In diesem Privatteam, das mit Nasser Al-Attiyah in Verbindung stehen soll, könnten Ogier und vielleicht auch Mikkelsen unterkommen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

Peter Klein Kolumne

Waldviertel will never die!

ORF-Legende und motorline-Kolumnist Peter Klein freut sich auf die bevorstehende neue Grasl Rallye Horn - ehe er dort mit den Veranstaltern sprechen möchte, erinnert er sich an die guten alten „Semperit“-Zeiten…

ARC, Grasl Rallye Horn: Vor Zeremonienstart

3 – 2 – 1 - Die Show kann beginnen!

Heute Abend startet die TOYOTA Keusch-Grasl-Rallye powered by SONAX und Schremser mit einem Zeremonienstart in Gars am Kamp / Morgen wird es mit acht Sonderprüfungen im Raum Horn auch sportlich ernst

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.

WRC übernimmt F1-Technik

Helmkamera vor Live-Premiere

Formel-1-Technik hält Einzug in die WRC: Auf Sardinien testet M-Sport eine FIA-zugelassene Helmkamera für mögliche Livebilder aus dem Rallye-Auto

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Mayer

Neues Geschäftsmodell im Hause Mayer

Die Familie Mayer aus Gießhübl hat ihr Portfolio erweitert: Neben dem Autohaus in Gießhübl und der Landwirtschaft in Kaltenleutgeben wurde nun die Mayer Motorsport S.R.O. ins Leben gerufen.