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Rallye-WM: News

Auch Kanada will WM-Lauf ausrichten

Kanada will die Rallye-WM zurückholen und binnen fünf Jahren erstmals seit 1979 wieder einen WM-Lauf auf Eis und Schnee ausrichten.

Kanada bemüht sich um die Rückkehr der Rallye-WM in das Land. Zu diesem Zweck wurde in dieser Woche ein neues Bündnis, die "Rally Promoter Association of Canada", aus der Taufe gehoben und ein Fünfjahresplan vorgestellt, dessen Ziel die Ausrichtung eines Rallye-WM-Laufs im Februar 2023 ist.

"Wir verfolgen diese Idee seit 2011. In letzter Zeit haben sich einige Dinge ergeben, und nun ist der richtige Zeitpunkt, um die Idee in die Tat umzusetzen", sagte der Gründungsdirektor der Vereinigung, Keith Morison. Schritt für Schritt soll so die Rückkehr der Rallye-WM nach Kanada vorbereitet werden. "Im Laufe des nächsten Jahres werden wir mit Offiziellen und potenziellen Partnern sprechen", so Morison weiter. "Sobald wir wissen, mit welcher Unterstützung wir rechnen können, können wir uns um die Details kümmern."

Bis zum Jahr 2020 soll auf dieser Grundlage ein genauer Plan erstellt werden, für das Jahr 2021 wird die erste Ausrichtung der Rallye (noch ohne WM-Status) angestrebt. Im Jahr darauf soll unter Aufsicht des Automobilweltverbands FIA eine offizielle Kandidatenveranstaltung ausgerichtet werden, ehe nach dem Willen der Veranstalter im Februar 2023 der WM-Lauf folgt.

"Eine WM-Rallye ist eine gewaltige Veranstaltung, die gut durchdacht und gut vorbereitet werden muss. Wir benötigen Unterstützung aus dem gesamten Land, damit dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt wird", sagte John Hall, Präsident des kanadischen Motorsportverbandes. Der Termin im Februar sollte bedeuten, dass eine mögliche Kanada-Rallye bei tiefwinterlichen Verhältnissen ausgetragen würde. Nicht nur in dieser Hinsicht, sondern auch beim Termin würde Kanada mit der Schweden-Rallye konkurrieren.

Unklar ist noch, wo diese neue Kanada-Rallye stattfinden könnte. Bisher war die Rallye-WM vier Mal im Land zu Gast: 1974 bei der "Rally of the Rideau Lakes" in Ontario sowie von 1977 bis 1979 beim "Critérium du Québec" in der frankophonen Region rund um Montréal.

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